piwik no script img

Heute auf dem DomshofPost des Südens

■ Aktionen zum sechsten Weltladentag

Der Bremer Weltladen veranstaltet am heutigen Samstag ab 10 Uhr auf dem Oberen Domshof eine Brief- und Postkartenaktion zum Europäischen Weltladentag.

Briefe von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen aus dem Süden werden an die BremerInnen verteilt. In ihren Briefen schreiben die fernen Landwirte von ihren schwierigen Arbeitsbedingungen. Die sind auf der Kakaoplantage in Ghana und auf den Reisfeldern in Ecuador. Fairer Handel lässt faires Geld in ihre Taschen fließen, und der Verbraucher profitiert zudem: „Der faire Handel kann zu jedem Produkt erklären, woher es kommt und wie es gehandelt wird“ sagt Hans-Christoph Bill, Vorstandsmitglied des Weltladen-Dachverbandes.

Die 700 Weltläden Deutschlands unterstützen die aktuelle europweite Kampagne „Land Macht Satt.“ Ruth Fe Salditos, Vorsitzende des Panay Fair Trade Center sagt: „Die philippinische Zuckerindustrie liegt am Boden, weil das Land seinen Markt öffnen muss für subventionierten Zucker aus dem Ausland.“ Die fairen Uhren ticken anders: „Auch wenn der Kaffeepreis auf dem Weltmarkt gerade im Keller ist, zahlt der faire Handel dem Kleinbauern einen garantierten Mindestpreis“, sagt Susanne Mewis, Geschäftsführerin des Bremer Weltladens. Neben den Briefen gibt es heute leckeren Kaffee und andere fair gehandelte Produkte. Und ab 11 Uhr zeigt Amakoe d'Almeida seine Kunstperformance.

C.Wi.

Der Bremer Weltladentag am Samstag von 10 bis 14 Uhr auf dem oberen Domshof

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen