Nachrichten in der Coronakrise: Mit Corona bei Olympischen Spielen

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 12,2. Spanien will 7,5 Millionen Impfdosen spenden. Bei den Olympischen Spielen wurden drei Sportler positiv getestet.

23.07.2021, Japan, Tokio: Ein Mitarbeiter desinfiziert in Einmalhandschuhen und mit einem Tuch ein Volleyballnetz für ein Training zu Beginn der Volleyball-Vorrunde

Corona-postiv zum Wettkampf: drei Sport­le­r:in­nen treten trotzdem an Foto: dpa

Corona-positiv bei Olympischen Spiele

Bei den Olympischen Spielen in Tokio werden drei weitere Sportler positiv auf Corona getestet. Die Gesamtzahl steigt damit auf 106 an, berichten die Organisatoren. Ein anderes Problem stellt die Testkapazität im Olympischen Dorf dar. Dem Sender NHK zufolge haben die Organisatoren zu wenige Corona-Tests für ihr tägliches Test-Programm. Deshalb hätten Sportler im Olympischen Dorf nicht wie geplant getestet werden können, berichtet der Sender unter Berufung auf anonyme Quellen. Es seien inzwischen aber mehr Tests angekommen und würden nun verteilt. (rtr)

Neuseeland hebt quarantänefreies Reisen auf

Neuseeland wird quarantänefreies Reisen zwischen Australien und dem eigenen Land ab Freitagabend für mindestens acht Wochen aussetzen. Wie Regierungschefin Jacinda Ardern mitteilt, habe man die Entscheidung getroffen, weil Australien gegen einen Ausbruch der hochinfektiösen Delta-Variante kämpfe. (rtr)

Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 12,2

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 2089 neue Positiv-Tests. Das sind 633 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 13,2 von 12,2 am Vortag. 34 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.492. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,75 Millionen Corona-Tests positiv aus. (rtr)

Schutzmaßnahmen für Schüler gefordert

Angesichts steigender Corona-Inzidenzen und der Ausbreitung der Delta-Variante fordert der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, mehr Schutzmaßnahmen für Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres. Wie Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht sagt, müsse es Ziel sein, tägliche Testungen vor dem Unterrichtsbeginn zu ermöglichen. So könne man die Infektionsdynamik verringern und Wechselunterricht vermeiden. Reinhardt schlägt dafür die Nutzung von leicht durchführbaren, sogenannten Lolly-Tests vor. Diese sollten für alle Schüler zur Verfügung gestellt werden. (rtr)

Mediziner fordern höhere Impfbereitschaft

Intensivmediziner fordern eine höhere Impfbereitschaft, um eine vierte Welle mit der hochansteckenden Delta-Variante besser unter Kontrolle zu halten. „Es ist das Wichtigste, dass sich möglichst viele vollständig impfen lassen. Das ist unsere effektivstes Mittel gegen die Pandemie. Nur so lässt sich die vierte Welle abschwächen´“, sagt der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Um gegen die Delta-Welle gerüstet zu sein, sei eine Impfrate von 85 Prozent nötig. Er sei besorgt, weil etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland nicht vollständig und 32 Millionen gar nicht geimpft seien. (rtr)

Biontech für 12 bis 15-Jährige zugelassen

Die australische Arzneimittelbehörde lässt den Impfstoff vom Biontech und Pfizer nun auch für zwölf bis 15-Jährige zu. Laut Gesundheitsminister Greg Hunt habe sich die Behörde alle Bewertungen gründlich angeschaut und dann für eine Zulassung entschieden. Bisher war das Vakzin in Australien nur für Personen ab 16 Jahren zugelassen. (rtr)

Spanien will 7,5 Millionen Impfdosen spenden

Spanien will diese Woche damit beginnen, 7,5 Millionen Impfdosen zu spenden. Laut Regierungschef Pedro Sanchez sollen die Vakzine vor allem nach Lateinamerika gehen. Wie Sanchez in einem Interview mit CNN erklärt, werden die Impfstoffe über die internationale Impfallianz Covax verteilt. (rtr)

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