piwik no script img

live Nachrichten im Iran-KriegModschtaba Chamenei ist neuer Anführer im Iran

Nach der Tötung von Ayatollah Chamenei wird dessen Sohn Modschtaba neues geistlichen Oberhaupt. Israel meldet neue Angriffe in Iran. Auch Kämpfe im Libanon.

Der Sohn folgt nach Foto: Office of the Iranian Supreme Leader/WANA/rtr

07.05 Uhr: G7 berät über Freigabe von Öl-Notreserven

rtr | Die G7-Finanzminister beraten einem Medienbericht zufolge über die Freigabe von Öl aus Notreserven. Drei G7-Länder – darunter die USA – hätten bisher ihre Unterstützung dafür bekundet, berichtet die Financial Times. Die Internationale Energieagentur (IEA) solle die Aktion koordinieren. Die Minister und IEA-Chef Fatih Birol würden sich noch am Montag in einer Telefonkonferenz über die Auswirkungen des Iran-Krieges beraten. Die IEA und die G7-Präsidentschaft reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

07.04 Uhr: Börsen brechen ein

dpa | Die Börsen in Ostasien brachen angesichts des rasanten Anstiegs der Ölpreise am Morgen ein. In Tokio stürzte der Nikkei-Index für 225 führende Werte im frühen Handel (Ortszeit) zeitweise um rund 7 Prozent bis unter die Marke von 52.000 Zählern. Hohe Verluste verzeichnete auch die Börse in Südkorea. In Seoul sank der KOSPI zeitweise um rund 8 Prozent auf einen Stand von 5.132 Zählern. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind besonders auf den Import von Öl angewiesen.

07.04 Uhr: Ölpreis schießt in die Höhe

dpa | Die Ölpreise setzen wegen der sich verschärfenden Lage im Nahen Osten ihren Höhenflug fort. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent stieg in der Nacht auf Montag um bis zu 29 Prozent auf fast 120 Dollar. Das Niveau konnte er aber nicht ganz halten, lag allerdings am Morgen mit etwas mehr als 115 Dollar immer noch 24 Prozent im Plus. Damit kletterte der Preis für die Referenzsorte des Großteils der weltweit gehandelten Ölsorten auf den höchsten Stand seit dem Sommer 2022. Seit dem Start des Iran-Kriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 60 Prozent. Noch etwas stärker fiel der Anstieg bei der US-Sorte WTI aus. Dieses verteuerte sich in der Nacht auf Montag um bis zu 21 Prozent auf ebenfalls knapp 120 Dollar. Zuletzt lag der Preis bei knapp 113 Dollar und damit rund ein Viertel über dem Stand vom Freitagabend. Damit baute WTI-Öl das Plus seit dem Angriff Israels und der USA auf den Iran auf knapp 70 Prozent aus.

06.59 Uhr: Israelisches Militär meldet Angriffe auf iranische Stadt Isfahan

ap | Das israelische Militär hat Angriffe auf Ziele in der iranischen Stadt Isfahan gemeldet. Die Armee gab an, am Montag Kommandostellen der paramilitärischen Revolutionsgarden Irans sowie der Basidsch-Miliz getroffen zu haben. Außerdem habe das Militär eine Raketenmotorenproduktionsanlage sowie Abschussplätze für Raketen angegriffen. Iran bestätigte die Angriffe zunächst nicht. Seit Beginn des Krieges am 28. Februar hat Iran keine Angaben zu materiellen Verlusten gemacht.

05.51 Uhr: Augenzeuge: Rauch über Ölraffinerie in Bahrain nach Angriff

rtr | Nach einem iranischen Drohnenangriff steigt einem Augenzeugen zufolge dicker Rauch über der Ölraffinerie Bapco in Bahrain auf. Die Regierung hatte zuvor von Verletzten und Schäden in der Gegend von Sitra berichtet.

05.45 Uhr: Hisbollah vermeldet Kämpfe gegen israelische Helikopter im Ostlibanon

afp | Die Hisbollah-Miliz hat Kämpfe gegen israelische Armee-Helikopter im Osten des Libanon vermeldet. Rund 16 israelische Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, erklärte die Miliz am Montag. Hisbollah-Kämpfer hätten „mit den geeigneten Waffen“ das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Die Kämpfe dauerten demnach an. Wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten, wurde in der östlichen Bekaa-Region ein israelischer Helikopter abgeschossen.

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von „heftigen Zusammenstößen“ bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa landeten. Das israelische Militär griff am frühen Montagmorgen nach eigenen Angaben zudem auch Infrastruktur der Hisbollah in Beirut an. Ein AFP-Korrespondent in der libanesischen Hauptstadt hörte laute Explosionen in den als Hisbollah-Hochburg bekannten südlichen Vororten.

05.19 Uhr: Selenskyj: Ukraine schickt Drohnen zum Schutz von US-Basen nach Jordanien

rtr | Die Ukraine schickt auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, um dort US-Militärstützpunkte zu schützen, sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Zeitung New York Times. Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische ‌Team am nächsten Tag abgereist sei und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.

04.40 Uhr: Bahrain meldet Dutzende Verletzte bei iranischem Drohnenangriff

dpa | Der Golfstaat Bahrain ist erneut zum Ziel eines Angriffs des iranischen Militärs geworden. Das Innenministerium des kleinen Inselstaats im Persischen Golf meldete in der Nacht 32 Verletzte, darunter Kinder und mehrere Schwerverletzte. Alle Opfer seien Zivilisten und Bürger des Landes. Nach Angaben des Ministeriums war die südlich der Hauptstadt Manama gelegene Insel Sitra Ziel einer Drohnenattacke. Mehrere Häuser seien beschädigt worden. Zuvor hatte Iran bereits eine Anlage zur Wasser-Entsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt, wie das Ministerium am Sonntagvormittag mitteilte. Es handle sich um eine „iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele“ richte.

04.35 Uhr: Philippinen ordnen Energiesparen wegen Nahost-Krise an

dpa | Wegen der steigenden Energiepreise infolge des Iran-Kriegs führen die Philippinen vorübergehend eine Vier-Tage-Woche für viele staatliche Behörden ein. Die Regierung in Manila reagiert damit auf die wirtschaftlichen Folgen der Eskalation zwischen Israel, den USA und Iran, die zu höheren Ölpreisen geführt hat. Die Regelung gilt jedoch nicht für wichtige Dienste wie Polizei, Feuerwehr und andere Notfallkräfte. Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete auch an, dass alle staatlichen Behörden ihren Strom- und Treibstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent senken sollen. Nicht zwingend notwendige Dienstreisen und Aktivitäten – etwa Studienreisen oder Treffen, die online stattfinden können – sollen vorübergehend ausgesetzt werden. Der südostasiatische Inselstaat ist stark von Energieimporten abhängig. „Wir sind Opfer eines Kriegs, den wir uns nicht ausgesucht haben“, teilte Marcos Jr. mit.

04.21 Uhr: Trump: Ölpreise werden nach Ende des Iran-Kriegs „rasch fallen“

ap | Nach Auffassung von US-Präsident Donald Trump sollten sich Verbraucher von den steigenden Ölpreisen nicht beunruhigen lassen. Die seiner Meinung nach nur kurzfristig erhöhten Preise seien ein „sehr kleiner Preis für die Sicherheit und den Frieden der USA und der Welt“. Die Ölpreise würden „rasch fallen“, „sobald die Zerstörung der iranischen Atombedrohung abgeschlossen ist“, schrieb Trump in den sozialen Medien. „NUR IDIOTEN WÜRDEN ETWAS ANDERES DENKEN“, schrieb er in den für ihn typischen Versalien.

04.12 Uhr: Eurogruppe diskutiert über wirtschaftliche Entwicklung und Energiepreise

afp | Die Finanzminister der Eurozone treffen sich am Montag in Brüssel, um über die wirtschaftliche Entwicklung zu diskutieren (15.00 Uhr MEZ). Zudem wird erwartet, dass die Minister grünes Licht für den belgischen Haushaltsplan für 2026 geben. Angesichts der Turbulenz auf den globalen Energiemärkten infolge des Iran-Kriegs wird die Eurogruppe auch über die Energiepreise und die Auswirkungen auf den Euroraum sprechen.

04.11 Uhr: Saudi-Arabien verschärft Warnungen an Iran

ap | Saudi-Arabien hat seine Warnungen an Iran verschärft. Teheran wäre der „größte Verlierer“, sollte es weiterhin arabische Staaten attackieren, hieß es in einer Erklärung des Königreichs am Montagmorgen. Diese folgte auf einen Drohnenangriff, der saudi-arabischen Angaben zufolge auf das Ölfeld Schaiba abzielte. Zudem wies Saudi-Arabien die Äußerungen des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian vom Samstag zurück, wonach Iran seine Angriffe auf die Golfstaaten eingestellt habe. „Das Königreich bekräftigt, dass die iranische Seite diese Aussage in der Praxis weder während der Rede des iranischen Präsidenten noch danach umgesetzt hat“, erklärte das Außenministerium. „Iran hat seine Aggressionen weiterhin auf schwachen Vorwänden fortgesetzt, die jeglicher faktischen Grundlage entbehren.“ Weiter hieß es, die iranischen Angriffe führten zu „weiterer Eskalation, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Beziehungen hat – sowohl jetzt als auch in der Zukunft“.

03.56 Uhr: Polizeikreise: Raketenangriff auf US-Einrichtung in Bagdad abgefangen

rtr | Das Abwehrsystem C-RAM hat Polizeikreisen zufolge einen Raketen- und Drohnenangriff auf eine diplomatische Einrichtung der USA in der Nähe des internationalen Flughafens von Bagdad abgefangen.

03.54 Uhr: Iran startet ersten Raketenangriff auf Israel nach Machtübernahme von Chamenei-Sohn

afp | Kurz nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer Irans hat Teheran Israel laut Staatsmedien mit Raketen angegriffen. „Iran hat unter (…) Modschtaba Chamenei die erste Welle von Raketen auf die besetzten Gebiete abgefeuert“, berichtete der staatliche Sender Irib am Montag auf seinem Kanal im Onlinedienst Telegram. Der Sender veröffentlichte zudem ein Foto eines Projektils, das die Aufschrift „Auf Ihren Befehl Sayyid Modschtaba“ trug. Sayyid ist ein Ehrentitel im schiitischen Islam. In weiten Teilen von Zentral- und Nordisrael ertönte Raketenalarm, darunter auch den Städten Tel Aviv und Haida, wie das Heimatfront-Kommando mitteilte. Laut Polizei gingen an mindestens zwei Orten im Zentrum des Landes Trümmerteile von Abwehrraketen nieder. Dem Rettungsdienst Magen David Amon zufolge wurde eine Frau durch „umherfliegende Steine“ verletzt. Später gab die Luftabwehr Entwarnung, die Menschen könnten sich wieder ungehindert bewegen.

03.37 Uhr: Israel greift erneut in Iran und im Libanon an

dpa | Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele in Iran und im Libanon fort. Die Luftwaffe habe eine neue Welle an Attacken gegen Infrastruktur der iranischen Führung im Zentrum des Landes begonnen, teilte die Armee in der Nacht mit. Zudem sei erneut Infrastruktur der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. Derweil gab die Armee Entwarnung für die eigene Bevölkerung, nachdem Iran zuvor erneut Raketen auf Israel gefeuert hatte.

01.53 Uhr: USA ordnen Ausreise von Diplomaten aus Saudi-Arabien an

rtr | Die USA ordnen wegen Sicherheitsrisiken die Ausreise von entbehrlichen Diplomaten und deren Familien aus Saudi-Arabien ‌an. Bereits am Dienstag hatte die US-Botschaft in Riad die freiwillige Ausreise nahegelegt. Am selben Tag war die Vertretung von iranischen Drohnen getroffen worden, wobei ein Brand ausbrach und Sachschaden entstand.

01.12 Uhr: Katars Premier ruft Iran zu Deeskalation auf

dpa | Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani hat zur Deeskalation im Iran-Krieg aufgerufen. „Wir werden weiterhin mit den Iranern sprechen und uns um eine Deeskalation bemühen“, sagte Al Thani in einem Interview mit dem Sender Sky News. Was geschehen sei, habe das Vertrauen in die Beziehungen zum Iran erheblich erschüttert. „Die Fehleinschätzung der Iraner, die Golfstaaten anzugreifen, hat alles zerstört“, sagte der Ministerpräsident. Er rief auch die USA auf, zu deeskalieren. Diplomatie sei nach wie vor der einzige gangbare Weg aus der Krise, sagte er.

01.05 Uhr: Huthis begrüßen Ernennung von Chamenei-Sohn zum obersten Anführer im Iran

afp | Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als obersten Anführer Irans begrüßt. „Wir gratulieren der Islamischen Republik Iran, ihren Anführern und ihrem Volk, zur Wahl von (…) Modschtaba Chamenei als obersten Anführer der Islamischen Revolution in dieser wichtigen und entscheidenden Phase“, erklärte die von Iran finanzierte jemenitische Miliz am Montag im Onlinedienst Telegram. Dass Chamenei die Nachfolge seines bei US-israelischen Angriffen getöteten Vaters Ayatollah Ali Chamenei angetreten habe, sei ein „neuer Sieg für die Islamische Revolution und ein vernichtender Schlag gegen die Feinde der Islamischen Republik und die Feinde der Nation“, erklärten die Huthis weiter.

23.40 Uhr: Neuer Anführer Irans: Modschtaba Chamenei tritt Nachfolge seines getöteten Vaters an

afp | Acht Tage nach der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei ist dessen Sohn Modschtaba Chamenei zum neuen obersten Anführer Irans ernannt worden. Der 56-Jährige sei am Sonntag „nach sorgfältigen und umfassenden“ Beratungen zum geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt worden, teilte der Expertenrat mit. Die iranischen Revolutionsgarden sagten dem neuen Anführer umgehend ihre Gefolgschaft zu. US-Präsident Donald Trump hatte sich vor Tagen gegen Modschtaba Chamenei ausgesprochen. Israel hatte damit gedroht, jeden künftigen Anführer Irans zu töten. Der Expertenrat erklärte, er habe trotz „der brutalen Aggression“ der USA und Israels „keine Minute gezögert“, einen neuen Anführer Irans zu bestimmen.

Das Amt des geistlichen Oberhaupts ist die höchste politische und religiöse Autorität im Iran. Der oberste Anführer hat in allen Staatsangelegenheiten das letzte Wort. Gewählt wird er vom Expertenrat, der aus 88 Juristen besteht, die alle acht Jahre von den iranischen Bürgern gewählt werden. Bislang gab es nur einen Wechsel an Irans Spitze: Als Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Khomeini 1989 nach längeren gesundheitlichen Problemen starb, wurde Chamenei zu seinem Nachfolger bestimmt.

Modschtaba Chamenei gilt wie sein Vater, der die Geschicke Irans mit harter Hand geführt hatte, als konservativer Hardliner. Er hat kein offizielles Regierungsamt inne, doch die Frage nach dem tatsächlichen Einfluss des Chamenei-Sohns sorgte seit Jahren für Spekulationen. US-Präsident Trump hatte nach der Tötung Chameneis dessen Sohn als Nachfolger ausgeschlossen und für sich eine Mitsprache bei der Entscheidung beansprucht. „Chameneis Sohn ist für mich inakzeptabel“, hatte die Plattform Axios den US-Präsidenten am Donnerstag zitiert. „Wir wollen jemanden, der Iran Harmonie und Frieden bringt.“ Die iranischen Revolutionsgarden sicherten Modschtaba Chamenei derweil ihre bedingungslose Unterstützung zu und erklärten, sie seien bereit, ihm „mit vollständigem Gehorsam und Selbstaufopferung zu folgen“.

23.24 Uhr: US-Minister: Wir zielen nicht auf Energieinfrastruktur ab

dpa | Die USA haben nach Angaben ihres Energieministers Chris Wright nicht vor, die iranische Ölindustrie anzugreifen. „Die USA zielen nicht auf die Energieinfrastruktur ab“, sagte Wright dem Sender CNN. Zuvor hatte die Bombardierung eines Öllagers durch Israel in Iran für Aufsehen gesorgt, nach der dichte Rauchschwaden den Himmel über der Hauptstadt Teheran verdunkelten. Aufnahmen nach dem Angriff am Samstagabend zeigten einen gewaltigen Feuerball.

Israels Armeesprecher Effie Defrin betonte, Israel habe in der Nacht zu Sonntag Treibstofflager angegriffen, die vom iranischen Militär genutzt worden seien. „Dies ist das Öl, das die Räder des Regimes und seine Terroraktionen gegen den Staat Israel, gegen die Region und gegen die gesamte Bevölkerung am Laufen hält“, sagte er. Israel kämpfe nicht gegen das „großartige iranische Volk“, sondern nur gegen das „Terrorregime“, erklärte Defrin.

Das Nachrichtenportal „Axios“ berichtete, die israelischen Angriffe auf die Treibstofflager seien deutlich über das hinausgegangen, was die USA erwartet hätten, als Israel Washington vorab darüber informiert habe. Das soll zur ersten bedeutenden Unstimmigkeit zwischen den Verbündeten seit Beginn des Krieges vor gut einer Woche geführt haben, schreibt das Portal unter Berufung auf einen US-Beamten, einen israelischen Beamten und eine weitere informierte Quelle. Die USA sind laut dem Bericht besorgt, dass israelische Angriffe auf Infrastruktur, die der iranischen Bevölkerung diene, strategisch nach hinten losgehen könnten. Es gibt die Sorge, dass sie zur Unterstützung der Führung in Teheran beitragen und die Ölpreise in die Höhe treiben könnten.

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare