Nach US-Medienberichten: Washington will Milliarden-Rüstungspaket für Israel genehmigen
Rüstungsgüter im Wert von 2,8 Milliarden Dollar wollen die USA an Israel liefern. Darunter einige der „zerstörerischsten Munitionsarten“ westlicher Arsenale.
Foto: Omar Ashtawy/apaimages/imago
afp | Die US-Regierung steht örtlichen Medienberichten zufolge kurz davor, ein Rüstungspaket in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar (rund 2,4 Milliarden Euro) für Israel zu genehmigen. Das durch US-Steuergelder finanzierte Paket umfasst nach einem Bericht der Washington Post einige der zerstörerischsten Munitionsarten in westlichen Arsenalen, darunter jeweils 20.000 Sprengköpfe vom Typ MK-84s sowie vom Typ BLU-117s und I-2000. Die New York Times berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten, die Regierung von US-Präsident Donald Trump habe den Verkauf genehmigt.
Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass „alle Waffenverkäufe ins Ausland den vorgeschriebenen Prozess durchlaufen“, wollte sich jedoch nicht zu anstehenden Transaktionen äußern.
Ein Sprecher des Außenministeriums sagte AFP derweil: „Grundsätzlich bestätigt oder kommentiert das Ministerium geplante Waffenverkäufe erst, nachdem sie dem Kongress offiziell mitgeteilt wurden.“
Die Ankündigung des Waffenpakets für Israel erfolgte kurz nach der Veröffentlichung eines Berichts des Verteidigungsministeriums, in dem die USA erstmals eine Munitionsknappheit infolge des Kriegs einräumen.
Im Februar 2025 hatte die Trump-Regierung den Verkauf von Bomben, Raketen und weiterer Ausrüstung im Wert von mehr als 7,4 Milliarden Dollar an Israel genehmigt.
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