: Mühen des Wiederaufbaus
■ Die taz bittet um Spenden für Zentralamerika
Berlin (taz) – Der Hurrikan „Mitch“ hat Zentralamerika verwüstet wie kaum eine Naturkatastrophe vorher. Mindestens 11.000 Menschen sind ums Leben gekommen, Tausende werden noch vermißt, Krankheiten breiten sich aus, Hunger droht. Die Landwirtschaft in Honduras und Nicaragua ist weitgehend zerstört.
Die taz verbindet mit Zentralamerika eine lange Tradition. Den Kampf gegen das Repressionsregime in El Salvador unterstützte die taz in den 80ern mit Spendensammlungen für die Guerilla FMLN, das sandinistische Nicaragua bedeutete auch für viele tazlerInnen und LeserInnen in den 80er Jahren eine Hoffnung. Viele besuchten das Land, arbeiteten in Projekten mit, ließen sich faszinieren und enttäuschen, begeistern und entsetzen.
Geblieben sind Städtepartnerschaften, Freundschaften und eine Reihe von Gruppen, die auch unter den veränderten politischen Bedingungen versuchen, in Zentralamerika Basisorganisationen zu unterstützen, darunter medico international und das Informationsbüro Nicaragua. Dazu brauchen sie Hilfe – nach dem Hurrikan mehr denn je.
Die taz möchte sie dabei unterstützen. Berichte Seite 2
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