Moderator und Korrespondent: Schreiber wird „Tagesschau“-Sprecher
Für seine Sendereihe „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ erhielt er dieses Jahr den Grimme-Preis. Nun wird Constantin Schreiber „Tagesschau“-Sprecher.
epd | Constantin Schreiber (37), Berlin-Korrespondent für RTL und ntv, wird neuer „Tagesschau“-Sprecher. Voraussichtlich ab Januar 2017 werde Schreiber zu ARD-aktuell nach Hamburg wechseln, gab der NDR am Dienstag bekannt.
Der Jurist und Reporter wird unter anderem „Tagesschau“-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende präsentieren und im Informationskanal tagesschau24 moderieren. Zudem soll Schreiber vertretungsweise durch das „Nachtmagazin“ führen. Er erhielt in diesem Jahr für seine Sendereihe „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ den Grimme-Preis.
Schreiber absolvierte nach seinem Jura-Studium ein Volontariat bei der Deutschen Welle. 2006 arbeitete er als Reporter des Daily Star Lebanon in Beirut, dann war er Dubai-Korrespondent der Deutschen Welle. Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Medienreferent im Auswärtigen Amt in Berlin wechselte Schreiber als Moderator und Chef vom Dienst zu ntv nach Köln.
Seit 2015 berichtet er für RTL und ntv aus Berlin. Für ihn sei der neue Job Ehre und Herausforderung zugleich. Schreiber sei ein erfahrener Journalist und ein sympathischer Präsentator, sagte Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert