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Das DetailMit Sahne, ohne Rentier

NEUTRALStarbucks verzichtet auf Kaffeebecher mit Weihnachtsmotiv

Für Konservative in den USA steht fest: Der Political-Correctnes-Grinch hat Weihnachten geklaut. Das Indiz: Starbucks verzichtet dieses Jahr auf festliche Kaffeebecher.

Weihnachten ist in den USA ein Politikum. Um religiöse Minderheiten nicht zu erzürnen, vermeidet man in der Öffentlichkeit häufig jeden Verweis darauf. Trotzdem zierten bisher immer RENTIERE oder Christbaumkugeln die Starbucks-Pappbecher. Dieses Jahr nicht: Grünes Logo auf rotem Grund, das soll reichen, um in Stimmung zu kommen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Becherpolitik von Starbucks für Aufsehen sorgt. Im März ließ sie „race together“ auf seine Trinkgefäße drucken, um Gespräche über Rassismus anzuregen – und erntete Häme: Rassismus lasse sich nicht mal eben in der Kaffeeschlange aufarbeiten, spotteten Kritiker. Mit den neuen Weihnachtsbecher versucht man nun, jede potenzielle Kontroverse zu umgehen, indem man Reizthemen wie Religion weglässt. Dabei hat Starbucks aber die Rechnung ohne konservative Youuber gemacht. Die haben schon mit Boykott gedroht, wenn Starbucks die Rentiere nicht zurückbringt. PEW

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