: Lizenz für „Westschienenkanal“
Düsseldorf (dpa) — Als erste der vier zuständigen Landesmedienanstalten hat die Landesanstalt für Rundunk (LfR) Nordrhein-Westfalen der „Anbietergemeinschaft Westschienenkanal“ die Fernsehlizenz erteilt. Falls erwartungsgemäß auch die Medienanstalten von Hessen, Saarland und Bremen der Vergabe zustimmen, kann die vom Bertelsmann-Konzern geführte Gemeinschaft einer der größten privaten deutschen Fensehsender werden. „Das Westschienenprogramm hat die Chance, neben RTLplus und Sat 1 das dritte große Fernsehvollprogramm in Deutschland zu werden“, meinte LfR-Direktor Klaus Schütz. Zwar werde konkret nur der Kanal auf dem Satelliten-TV Sat2 vergeben, aber es sei von einer angemessenen Empfangbarkeit des Programms auch über Antenne und Kabel auszugehen, hieß es. Der Westschienenkanal will ab Frühjahr 1993 ein informationsorientiertes Vollprogramm bieten.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen