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"lina e."
Foto: adorapress

Lina E.

Die Leipziger Antifaschistin wurde 2020 festgenommen, weil sie mit der sogenannten „Antifa Ost“ ab 2018 mehrere schwere Angriffe auf Rechtsextreme in Sachsen und Thüringen verübt haben soll. Die Studentin soll dabei eine „herausgehobene Rolle“ gehabt haben. Im Mai 2023 wurde Lina E. vor dem Oberlandesgericht Dresden wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und mehrfacher gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Drei Mitangeklagte wurden zu Haftstrafen von bis zu drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Der Bundesgerichtshof bestätigte später das Urteil. Lina E. wurde im Mai 2026, nach verbüßten zwei Dritteln der Strafe, vorzeitig aus der Haft entlassen, die Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt. Ende Juni 2026 musste sie erneut in Haft: Das Oberlandesgericht Dresden verhängte eine sechsmonatige Beugehaft gegen sie, weil sie im Prozess gegen ihren früheren Partner Johann G. und weitere Beschuldigte als Zeugin die Aussage verweigerte.