: Letztes Hemd für den Aufschwung
BIELEFELD dpa ■ Eine Retourkutsche voller „letzter Hemden“ aus dem Bundeskanzleramt hat „Bring's und Kauf“ in Bielefeld am Freitag erreicht. Eine Kettenmail hatte dazu aufgerufen, als Protest gegen die steigende Steuerlast ein „letztes Hemd“ an den Kanzler zu schicken. In Berlin sind seitdem mehr als 1.000 gebrauchte Hemden gelandet. 300 bis 400 dieser „Letzten Hemden“ seien nun im Bielefelder Second-Hand-Kaufhaus angekommen, sagte Sprecher Markus Stichmann. Auf Umwegen diene die unerbetene Hemdenspende an den Kanzler damit einem sozialen Projekt: Das Gebrauchtwaren-Kaufhaus war 1998 aus einer Arbeitsloseninitiative hervorgegangen. Einige der Hemden seien für den Verkauf weniger geeignet. Persönliche Widmungen wie zum Beispiel an den „Lieben Kanzler Gerhard“ machten sie aber zu Raritäten. Das Kanzleramt habe grünes Licht für eine weitere Sendung von bis zu 1.000 Hemden gegeben.
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