Leser*innenaufruf zur Solidarität: Crowdfunding für Ulrike B.
taz-Leser*innen werden mal wieder ihrem Ruf gerecht, die solidarischsten der Welt zu sein. Jetzt haben sie, infolge unserer Berichterstattung – und mit Verweis auf sie – begonnen, für Ulrike B., die im Zuge des Bamf-Skandals diffamierte Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Geld zu sammeln.
Denn Ulrike B. hat, um endlich das beamtenrechtliche Verfahren vorantreiben zu können am 20. April 2021 in eine Einstellung nach StPO 153a eingewilligt. Also mit Auflage – in Höhe von 10.000 Euro. Die muss sie zahlen, obwohl Ermittlungen und Prozess statt schuldhaften Handelns zutage gebracht haben, dass die von ihr geleitete Behörde besonders schnell, fehlerarm und effizient gearbeitet hat. Und dass sie menschenrechtswidrige Abschiebungen (nach Bulgarien) gestoppt hat. Damit sie nicht alleine mit dieser ruinösen Buße hängen bleibt, hat taz-Leser Prof. Matthias Knuth ein Konto gegründet und eine Funding-Kampagne via betterplace.me gestartet. (BeS)
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