: „Kulturkampfund Gewissen“
taz-Autor*innen recherchierten dieses Jahr zur Situation von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland und stellten fest: Das Angebot wird kleiner. Das apabiz schreibt zu den Gründen, dass „viele der durch die feministischen Kämpfe um das Recht auf Abtreibung in den 1970er Jahren politisierte Ärzt*innen in Rente gehen“. Zeitgleich will die „Lebensschutz“-Bewegung in die Offensive. Sie ist Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen Aufwindes. Im Buch „Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der ‚Lebensschutz‘-Bewegung“ werden die Strategien dieser Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche analysiert. Damit liefern sie auch das Material für den nötigen Widerstand.
Dienstag, 10. April
Buchpremiere den Autor*innen Kirsten Achtelik, Eike Sanders und Ulli Jentsch. 20 Uhr, k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, Neukölln
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