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Kriminalstatistik soll Einwanderer erfassenWo kommen Deine Eltern her?

Auf der Konferenz der Innenminister wird darüber diskutiert, ob der Migrationshintergrund von Tatverdächtigen mit deutschem Pass in der Kriminalstatistik aufgelistet werden soll.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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3 Kommentare

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  • S
    s.fuchs

    Es ist inzwischen notwendig geworden, bei jugendlichen Straftätern auch den kulturellen Hintergrund zu erfassen, wenn man das Problem Jugendgewalt ernsthaft angehen möchte. Bereits statistisch belegt ist, dass in Berlin die überwiegende Mehrheit jugendlicher Intensivtäter einen türkischen oder arabischen Migrationshintergrund haben. Ist dies Zufall? Nein, ganz bestimmt nicht. In Einwandererfamilien erfahren Kinder viel häufiger Gewalt als anderswo. Die Eltern verharren in ihren archaisch-patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen, in denen alte Traditionen einen höheren Stellenwert haben als die Grundwerte moderner Gesellschaften. Die Erfahrungen zu Hause tragen jugendliche Migranten hinaus in eine Welt, die sie und ihre Eltern nicht verstehen wollen. Diese Problematik muss man erkennen und benennen dürfen.

  • S
    s.fuchs

    Es ist inzwischen notwendig geworden, bei jugendlichen Straftätern auch den kulturellen Hintergrund zu erfassen, wenn man das Problem Jugendgewalt ernsthaft angehen möchte. Bereits statistisch belegt ist, dass in Berlin die überwiegende Mehrheit jugendlicher Intensivtäter einen türkischen oder arabischen Migrationshintergrund haben. Ist dies Zufall? Nein, ganz bestimmt nicht. In Einwandererfamilien erfahren Kinder viel häufiger Gewalt als anderswo. Die Eltern verharren in ihren archaisch-patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen, in denen alte Traditionen einen höheren Stellenwert haben als die Grundwerte moderner Gesellschaften. Die Erfahrungen zu Hause tragen jugendliche Migranten hinaus in eine Welt, die sie und ihre Eltern nicht verstehen wollen. Diese Problematik muss man erkennen und benennen dürfen.

  • S
    s.fuchs

    Es ist inzwischen notwendig geworden, bei jugendlichen Straftätern auch den kulturellen Hintergrund zu erfassen, wenn man das Problem Jugendgewalt ernsthaft angehen möchte. Bereits statistisch belegt ist, dass in Berlin die überwiegende Mehrheit jugendlicher Intensivtäter einen türkischen oder arabischen Migrationshintergrund haben. Ist dies Zufall? Nein, ganz bestimmt nicht. In Einwandererfamilien erfahren Kinder viel häufiger Gewalt als anderswo. Die Eltern verharren in ihren archaisch-patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen, in denen alte Traditionen einen höheren Stellenwert haben als die Grundwerte moderner Gesellschaften. Die Erfahrungen zu Hause tragen jugendliche Migranten hinaus in eine Welt, die sie und ihre Eltern nicht verstehen wollen. Diese Problematik muss man erkennen und benennen dürfen.