Konflikt im Westjordanland: Soldaten töten Palästinenser
Das israelische Militär hat im Westjordanland einen jungen Palästinenser erschossen. Er soll sich um einen Terroristen handeln.
WESTJORDANLAND dpa/afp | In der Nacht zum Dienstag wurde bei einem israelischen Armeeeinsatz im Flüchtlingslager Kalandija bei Ramallah im Westjordanland ein Palästinenser getötet.
Wie palästinensische Sicherheits- und Rettungskräfte mitteilten, wurde der Anfang 20-Jährige getötet, als mehrere Palästinenser festgenommen werden sollten.
Das Zweite Israelische Fernsehen berichtete, der junge Mann habe einen Sprengsatz auf die Soldaten geworfen und sei daraufhin getötet worden. Nach Angaben der Armee, hätten sich die Soldaten gewehrt und dabei einen „Terroristen“ getötet.
Im Westjordanland und in Jerusalem war es in den vergangenen Wochen wiederholt zu Konfrontationen und auch Anschlägen gekommen.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen
meistkommentiert