: Klicken, bezahlen, auspacken
taz | Das Internet hat nie zu, und davon profitieren die Onlinehändler. In diesem Jahr werde der über Internetplattformen abgewickelte Handel um rund zehn Prozent auf 48,7 Milliarden Euro zunehmen, heißt es in einer am Donnerstag vorgelegten Prognose des Handelsverbands Deutschland (HDE). Das entspricht knapp zehn Prozent des Umsatzes im deutschen Einzelhandel, der in diesem Jahr laut Prognose etwa 493 Milliarden Euro erreichen wird.
„Der Onlinehandel bleibt Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel“, so Stephan Tromp, HDE-Vizehauptgeschäftsführer. „Von Wachstumsgrenzen keine Spur.“ Darauf müssten sich auch die Fachhändler einstellen. Sie müssten sich schneller für die digitale Zukunft wappnen und investieren, etwa auch in Kooperationen.
Die Handelsexperten beobachten zudem, dass sich Internet- und stationärer Handel ergänzen. So informieren sich viele Kunden, die stationär kaufen, zuvor im Netz; und viele Kunden, die im Netz kaufen, lassen sich zuvor im Laden beraten. Beides bietet Chancen auch für den klassischen Handel. rot
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