Judith Sevinç Basad im Gespräch: Schäm dich!

„Schäm dich!“ von Judith Sevinç Basad ist die Streitschrift der Saison: Im taz Talk spricht sie darüber mit taz-Redakteur Jan Feddersen.

Kontrovers und diskutabel: Das neue Buch von Judith Sevinç Basad Foto: Björn Engeloch

Sie vertritt starke, ziemlich kontroverse Thesen: Judith Sevinç Basad. Sie sagt zum Beispiel: „#metoo - ohne mich“. Sie empört sich – und stemmt sich gegen die, wie sie sagt, sich aufgeklärt wähnende Meinungsmache, gegen Denkverbote und Unschärfen in den Argumenten einer selbsternannten kulturellen Elite.

Wann: Mo., 21.06.2021, 19 Uhr

Wo: youtu.be/8HdEyYCu1Lg

Kontakt: taztalk@taz.de

Ist es denn, genau betrachtet, wirklich so, dass die „Privilegierten“ den sozialen Aufstieg von Migrantenkindern verhindern? Kann nur eine Frau wissen, wie man Politik für Frauen macht? Ist #metoo eine durchgängig lautere Bewegung? Ist es im Kampf gegen Rassismus mit der Entmachtung des „alten weißen Mannes“ getan?

Tatsächlich wird es fast schon modisch, dass man Andersdenkenden ein „Schäm dich“ zuruft und ihnen damit den Mund verbietet. Die taz hat das Buch, das Basad unter dem Titel „Schäm dich!“ publizierte, gelobt - als Beitrag zu einer notwendigen Debatte und wenigstens als erfrischende Schrift gegen den Mainstream.

Judith Sevinç Basad studierte Germanistik und Philosophie und schloss ihren Master mit einer Arbeit über totalitäre Tendenzen in der queerfeministischen Bewegung ab. Sie arbeitete für die Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, die einen geschlechtergerechten und liberalen Islam praktiziert und publizierte u.a. für Die Welt und die FAZ. 2019 absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung. Basad war außerdem Mitautorin im legendären „Beißreflexe“-Band von Patsy L’Amour LaLove. Ihr Buch "Schäm dich!" ist im Westend Verlag erschienen. Sie lebt als freie Autorin in Berlin.

Moderiert wird der Talk von Jan Feddersen, taz-Redakteur für besondere Aufgaben sowie Kurator der taz Talks und des taz Lab.

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