: Im Gefolge der Macht
Enge und Gedränge, Schinkenbrot und Kabelsalat, Meinung und Ansicht. Gespanntes Warten in der Berliner CDU-Zentrale auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 27. Februar. (oben)
Empfang des portugiesischen Präsidenten, 13. März. Sofort nach Bekanntwerden der Europa-Neuigkeiten torkeln die Agenturjournalisten durch den Flur: Wer zuerst meldet, wird gedruckt. (oben rechts)
Wahl des neuen CDU-Fraktionsvorsitzenden, 29. Februar im Reichstag. Bloß kein Wort verpassen. Was man selbst nicht im Block hat, hat vielleicht der Kollege nebenan. Ob er sich in die Karten blicken lässt?
Wahl des neuen CDU-Fraktionsvorsitzenden, 29. Februar im Reichstag. Allgegenwärtig: Sicherheitsbeamte mit Knopf im Ohr. In der Enge sind Streitereien zwischen Beamten und Kameraleuten ganz normal. (oben)
„Hier legen Sie die Kamera nicht ab.“, sagt der Beamte. Und die Fotografen tun es trotzdem. Sie müssen ihren Platz halten. (links oben)
9. März, Schloss Bellevue. Staatsempfang für den koreanischen Präsidenten. Begrüßung mit militärischen Ehren. Es regnet. Viele Schirme, schlechte Bilder, und dafür die Warterei. Frust. (links, Mitte)
27. Februar, CDU-Zentrale. Pressekonferenz zum Ausgang der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein. Jetzt schnell auf Sendung: TV-Moderatoren kurz vor dem Auftritt, Fotografen senden Bilder. (links unten)
13. März, Einweihung der Sächsischen Landesvertretung in Berlin-Mitte. Ehrengast: Bundespräsident Johannes Rau. Wann kommt er, wo kommt er an? Da ist er ja. Und draufhalten! Das Bild!
Fotohinweise
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen