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Gutachter gegen Ecuador-Pipeline

DÜSSELDORF rtr ■ Im Streit um die Umweltauswirkungen einer Ölpipeline im Regenwald von Ecuador haben Umweltschützer ein Gutachten des ehemaligen Umweltexperten der Weltbank vorgelegt. Dieses belege, dass der Betreiber der Ölleitung in Ecuador Ökostandards der Weltbank nicht einhalte. „Die Untersuchung des Pipelineprojekts hat substanzielle Nichtübereinstimmung mit allen vier zutreffenden Sozial- und Umweltstandards der Weltbank ergeben“, zitierte „Rettet den Regenwald“-Sprecher Werner Paczian aus dem Papier. Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) als Konsortialführer bei der Finanzierung des 1,1 Milliarden-Dollar-Projekts müsse sich daher aus dem Projekt zurückziehen, forderte „Urgewald“-Geschäftsführerin Heffa Schücking. Das Land Nordrhein-Westfalen als größter Anteilseigner der WestLB soll die Bank zum Ausstieg bewegen, forderten die Umweltschützer. Der Autor der von mehreren Umweltorganisationen in Auftrag gegebenen Studie, der kanadische Tropenökologe Robert Goodland, war über 25 Jahre Umweltexperte der Weltbank und entwickelte dort die wichtigsten Umwelt- und Sozialstandards. Die WestLB hatte stets betont, die Einhaltung der Richtlinien sei Voraussetzung für ihr Engagement in Ecuador.

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