Lange Nacht der Ernährung in der Markthalle Neun: Grüne wollen gesünder essen – ohne Gift und Gentechnik
Foto: Foto: D. Karmann/dpa
Bald leben zehn Milliarden Menschen auf der Erde – aber wie können alle satt werden? Gleichzeitig demonstrieren immer mehr Menschen gegen Gentechnik und Verschwendung. Bei einer „Langen Nacht der Ernährung“ am Mittwoch wollen unter anderem Grünen-Politiker und der Filmemacher Valentin Thurn („Taste the Waste“) mit Berlinern über die Produktion und den Konsum von Lebensmitteln diskutieren.
„Wir wollen gesundes und leckeres Essen ohne Gift, Gentechnik und Tierquälerei“, sagte die Grünen-Sprecherin für Verbraucherpolitik, Nicole Maisch. Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie dürften sich nicht an der größten Rendite orientieren. In dem Thema sehe sie „eine der wichtigsten ökologischen und sozialen Fragen unserer Zeit“.
Auf dem Programm der Langen Nacht, das um 17.30 Uhr in der Markthalle Neun in Kreuzberg beginnt, stehen Aspekte wie Schulessen und regionale Produktion. Vorgestellt werden auch mögliche Zukunftsmodelle wie die solidarische Landwirtschaft oder die Slow-Food-Bewegung. Mit dabei sind unter anderem Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, und der bildungspolitische Sprecher Özcan Mutlu. (taz,dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen