Ghana: Journalist ermordet
In Ghana ist ein Journalist, dessen Undercover-Recherchen Afrikas Fußballwelt erschüttert haben, ermordet worden. Unidentifizierte Männer auf einem Motorrad schossen gegen 23 Uhr am Mittwoch in Ghanas Hauptstadt Accra dreimal auf Ahmed Hussein-Sualebin und trafen ihn tödlich in Brust und Hals, so lokale Medien. Der Tote gehörte zum Investigativteam „Tiger Eye“, das im Juni 2018 mit dem Dokumentarfilm „Number 12“, den auch die BBC ausstrahlte, Korruption an der Spitze des ghanaischen Fußballs aufgedeckt hatte. In der Folge musste der Chef des nationalen Fußballverbands zurücktreten, Ghanas Regierung löste den Verband auf und über 50 korrupte afrikanische Schiedsrichter wurden suspendiert. Hussein-Sualebin wurde danach bedroht. Anas Aremayaw Anas, Chef von Tiger Eye, erklärte am Donnerstag, man lasse sich nicht zum Schweigen bringen. (taz)
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen