Geodaten im Weltall: Auch Astronauten nutzen Foursquare
Aus dem All getwittert wurde schon länger. Nun hat erstmals ein Mitarbeiter der Nasa von der Internationalen Raumstation aus eine Foursquare-Statusmeldung abgesetzt.
Bild: ap
BERLIN taz | Nun wäre wenigstens auch das erledigt. Douglas H. Wheelock, Astronaut im Dienst der Nasa, hat als erster Mensch den Geolocation-Dienst Foursquare aus dem All benutzt.
Nicht ohne Stolz dokumentierte das Foursquare-Blog die ersten am Freitag über Twitter abgesetzten Statusmeldungen Wheelocks: "Ich habe das Nasa-Explorer-Abzeichen auf Foursquare freigeschaltet!" und "Ich bin auf der Internationalen Raumstation".
Die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa verwendet schon länger soziale Netzwerke. Seit 2009 twittern Astronauten aus dem All, unter ihnen auch Wheelock, der bereits im vergangenen Jahr im All aufgenommene Fotos der Erde auf Twitter veröffentlichte. Seit August 2010 gibt es auch eine Nasa-App fürs iPhone und iPad. Mit ihr können auf einfachem Weg Fotos über Twitter und Facebook verbreitet werden.
Das von Wheelock erwähnte Nasa-Abzeichen bezieht sich auf das Sammeln so genannter Badges (Abzeichen) auf Foursquare. Sie sind spielerische Bestandteile innerhalb des Dienstes. Das Nasa Explorer Badge, das der Astronaut freischaltete, bleibt allein den Besuchern der ISS vorbehalten.
Weitere Nasa-Badges sollen aber auch für Interessierte erhältlich sein, die das Nasa-Hauptquartier Kennedy Space Center, das Nasa Space Center in Houston oder das US Space Camp besuchen und dort ihren Account aufrufen. Mit der Nutzung sozialer Netzwerke will die Nasa nach eigenen Angaben vor allem Jugendliche und junge Erwachsene auf die Raumfahrt aufmerksam machen.
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