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Gauck gegen rechts

Angriffe Präsident spricht bei Besuch von Flüchtlingsheim von „Dunkeldeutschland“

Bundespräsident Joachim Gauck hat angesichts der Übergriffe auf Flüchtlingsheime ein Zeichen gegen Fremdenhass gesetzt. Nach dem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf bezeichnete das Staatsoberhaupt Rechtsextremisten und Ausländerfeinde am Mittwoch als Hetzer, die das weltoffene Bild Deutschlands beschädigten.

Gauck lobte die „vielen Freiwilligen, die zeigen wollen, es gibt ein helles Deutschland, das hier sich leuchtend darstellt gegenüber dem Dunkeldeutschland, das wir empfinden, wenn wir von Attacken auf Asylbewerberunterkünfte oder gar fremdenfeindlichen Aktionen gegen Menschen hören“. Die Ehrenamtlichen zeigten, dass es ein helles Deutschland gebe, sagte das Staatsoberhaupt. „Mir ist wichtig, dass Deutschland sich aufrichtet an der Präsenz dieser Hunderttausenden von hilfsbereiten Menschen“.

Gauck zeigte sich bei dem Besuch des Heims, in dem über 500 Flüchtlinge leben, überzeugt, dass Rechtsextremisten und Ausländerfeinde durch die große Mehrheit hilfsbereiter Menschen isoliert werden. „Es wird keinen Deutschen geben, der sich hier erlauben würde, Verständnis für die zu zeigen, die als Hetzer und Brandstifter unser Land verunzieren.“ (dpa)

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