: Flugzeuge starten zu billig
Studie des Umweltbundesamtes: Flugunternehmen genießen Subventionen und belasten Allgemeinheit
BERLIN epd ■ Die Preise für Flugreisen sollen künftig widerspiegeln, welche Umweltschäden der Lufttransport verursacht. Dieser Ansicht ist das Umweltbundesamt (UBA). Bisher würden die durch Lärm, Luftschadstoffe und Treibhausgase entstehenden Kosten von der Allgemeinheit getragen, erklärte UBA-Präsident Andreas Troge gestern in Berlin.
Troge stellte eine Studie vor, die die „externen“ Kosten des Luftverkehrs aufzählt. Um die Umweltbelastungen des Flugverkehrs zu verringern, müssten die wirtschaftlichen Anreize zur Emissionsverringerung verstärkt werden, sagte er. Dazu gehörten Abgaben auf die ausgestoßenen Schadstoffe, emissionsbezogene Landegebühren und die Abschaffung der Steuerprivilegien. Der Flugverkehr genieße aber erhebliche Steuervergünstigungen. So sei er unter anderem von der Mineralölsteuer befreit.
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