Flughafeneröffnung in Berlin verschoben: BBI verspätet
Die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens verzögert sich bereits zum zweiten Mal. Grund für die Verschiebung sind Probleme beim Brand- und Katastrophenschutz.
BERLIN/POTSDAM dpa | Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg wird nicht wie geplant am 3. Juni eröffnet. Das wurde am Dienstag aus Kreisen der Bundesregierung bestätigt. Zuvor hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Grund für die Verzögerung sind demnach Probleme beim Brandschutz. Eine gemeinsame Pressekonferenz des Brandenburger Kabinetts und des Berliner Senats wurde abgesagt.
Noch vor zwei Wochen, am 24. April, hatte Technik-Geschäftsführer Manfred Körtgen, gesagt, die Genehmigungen auch für den Brandschutz seien auf dem Weg. Schon damals gab es Berichte, die Belüftungsanlage für den Brandfall im Terminal funktioniere nicht ordnungsgemäß.
Es wäre bereits die zweite Verschiebung der Flughafen-Eröffnung in Schönefeld. Ursprünglich sollte er im November 2011 in Betrieb gehen. Probleme beim Brandschutz haben zu der überraschenden Verschiebung der Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg geführt.
„Es ist unklar, wann der Flughafen eröffnet wird, ob im August, ob im September. Die Sicherheit geht vor“, sagte Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) in Potsdam. In jedem Fall werde es einen neuen Eröffnungstermin erst nach dem Sommer geben. Problem seien der Brand- und Katastrophenschutz, die Meldewege sowie Türabsperrungen. „Es kann also keine Abnahme vom TÜV geben. Sie sind noch nicht so weit“, sagte Woidke. „Es gibt keine abnahmefähigen Unterlagen.“
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert