: „Flütt mal über zu uns“
Wenn Hilke Rudolph dieses Angebot macht, kann man das eigentlich garnicht ablehnen. Man muss es nur erst mal verstehen. Auf Petuh ist damit „Rutsch mal rüber“ gemeint, und als Petuhtante setzt sich die Flensburgerin für den Erhaltdieser speziellen Stadtsprache ein
Interview Esther Geißlinger Foto Marcus Dewanger
taz: Frau Rudolph, haben Sie heute schon Kinner eingelegt oder sind mit dem Rücken irgendwo runtergegangen?
Hilke Rudolph: Na, ich hätte höchstens meine Katze einlegen können, das habe ich aber nicht getan. Und das mit dem Rücken müsste heißen: Ich sah ihr auf dem Rücken die Straße runtergehen.
taz: So oder so, das versteht vermutlich kein Mensch – mögen Sie mal übersetzen?
Rudolph: Der ganze Schnack geht so: Sagt die Dame des Hauses zum Kindermädchen: Bringen Sie die Kinder um, ziehen Sie sie ab und legen Sie sie ein. Herrlich, was? Das heißt: Bringen Sie die Kinder nach Hause, ziehen Sie sie aus, legen Sie sie ins Bett. Und etwas „auf dem Rücken sehen“ bedeutet etwas von hinten sehen. Etwa den Bus, wenn er mir vor der Nase wegfährt.
taz: Das sind Beispiele für Petuh. Und das kein Dialekt, sondern was?
Rudolph: Es ist eine Stadtsprache. So nennt es Elin Fredsted, eine dänische Professorin, die über die Sprache geforscht hat. Petuh wird nur in Flensburg und in der unmittelbaren Umgebung gesprochen. Einige Begriffe und Redewendungen sind sicher auch noch im weiteren Umkreis gebräuchlich, überall dort, wo Dänisch und Plattdänisch zu Hause war.
taz: Petuh ist also eine Sprachenmischung?
Rudolph: Ja, aus Plattdänisch und Plattdeutsch, Reichsdänisch und Hochdeutsch. Die Wurzeln des Petuh reichen bis ins Mittelalter. Flensburg gehörte zum dänischen Königreich, entsprechend wurde hier Plattdänisch, also Sønderjysk, gesprochen, auch Gesetze wurden in die Sprache übersetzt. Aber ab circa dem Jahr 1400 wollten die Flensburger Handel mit der Hanse treiben, und dort wurde Platt gesprochen. Und die Flensburger „szollten szehn und kriegen sich Plattdeutsch gelernt“, wie es auf Petuh heißt – sz ist ein scharfes s. Sie kriegten es gelernt, haben es aber mit dem Plattdänischen vermischt. In der Reformationszeit, als die Bibel in die Landessprachen übersetzt werden sollte, warnte ein Reformator in Kopenhagen, Christiern Pedersen, vor einer Flensburger Übersetzung, weil das keiner verstehen könne, denn die Flensburger würden deutsch und dänisch gleichzeitig reden. Das war 1531, und solche Quellen zeigen, dass wir schon damals berüchtigt für unsere Sprache waren.
taz: Wird Petuh heute noch gesprochen?
Rudolph: Bis in die 1950er Jahre war es in der Umgangssprache weit verbreitet, dann nahm es ab, aber einzelne Begriffe höre ich im Alltag immer noch. Wenn die Verkäuferin fragt: „Was szolln Sie haben?“ oder wenn man sagt: „Ich szoll in Urlaub.“ Gemeint ist nicht sollen, sondern wollen.
taz: Wissen die Leute dann, dass sie Petuh sprechen?
Rudoph: Nö. Sie meinen, sie schnacken feinstes Hochdeutsch.
taz: Woher kennen Sie Petuh?
Rudolph: Ich bin mitten in Flensburg groß geworden, es gab viele Kinder in der Nachbarschaft, und wir bespielten die Innenhöfe, die für Flensburg typisch sind. Petuh war unser Schnack. Meine Eltern hatten ein Geschäft in der Innenstadt, sie sprachen mit ihrer Kundschaft auf Platt, Dänisch und Hochdeutsch. Meine Oma stammt aus Dänemark, und obwohl Dänisch bei uns zu Hause nicht gesprochen wurde, habe ich viele dänische Schnacks gelernt und spreche die Sprache inzwischen aktzentfrei, weil mir der Sound schon als Kind vertraut war. Dann kamen in der Schule noch Englisch, Französisch und Latein dazu.
taz: Sie nennen sich selbst sprachverrückt, Sie haben unter anderem Friesisch und Gälisch gelernt – wie das?
Rudolph: Für Gälisch habe ich nur einen Volkshochschulkurs belegt, aber Türkisch, Spanisch und Isländisch habe ich ausführlicher gelernt. Friesisch habe ich studiert, das ist die Sprache, die ich fast am besten beherrsche. Und inzwischen auch Petuh.
taz: Aber beruflich haben Sie ursprünglich nichts mit Sprachen gemacht?
Rudolph: Ich habe hier in Flensburg Erziehungswissen studiert, bin also Diplompädagogin. Dann habe ich das Friesischstudium drangehängt. Aber ich wollte nicht in die Schule oder in eine Kita, das war nichts für mich. Stattdessen habe ich im Mädchentreff Husum und im Frauenzentrum in Schleswig gearbeitet.
taz: Und sich dazu nebenbei immer mit Sprache und Schauspiel beschäftigt?
Rudolph: Es ging mit Bauchtanz los, dann habe ich in einer Band gesungen und bin auf einer Theaterbühne gelandet. Ich war Mitglied einer Frauentheatergruppe, die im Kühlhaus, einem Veranstaltungsort am Flensburger Bahnhof, probte. Eines Tages bekamen wir die Anfrage, ob zwei von uns als Walking Act eine Dampferfahrt als Petuhtante begleiten wollten. Ich habe mir dann die Literatur reingezogen, damit wir die Sätze und die Figuren parat hatten. Die Niederdeutsche Bühne hat uns ausstaffiert. Wir hatten einen Paas, also einen Beutel, einen Paraplü, ein Tuch um die Schultern und natürlich einen Hut und Handschuhe, ganz die feinen Damen also. Wir kamen gut an, allerdings spielte die Sprache kaum eine Rolle, weil Teilnehmer:innen eines internationalen Kongresses auf dem Dampfer waren.
taz: Wir müssen erklären, was eine Petuhtante ist. Das ist eine Bühnenfigur, die aber eine historische Grundlage hat, richtig?
Rudolph: Genau. Im Jahr 1872 fuhr der erste Dampfer auf der Flensburger Förde. Ein Reeder namens Mommse Bruhn richtete dann regelmäßige Verbindungen zu den Orten rund um die Förde ein. Im 19. Jahrhundert gab es hier übrigens keine Grenze, beide Seiten waren erst dänisch, dann preußisch. Jedenfalls bot dieser Reeder eine Dauerkarte für die Sommersaison an, und „wer ihr hatte, konnte jeden Tach mit Schiff“. Es fuhren natürlich auch Männer mit, aber prägend waren die älteren Damen, die Zeit und Geld hatten, denn es war nicht ganz billig. Diese Dauerkarte hieß französisch Partout-Karte. Daraus wurde die Petuh-Karte und der Begriff „ich fahre petuh“. Dass diese Damen so genannt wurden und am Ende auch die Stadtsprache, lag daran, dass etwa in den 1920er Jahren solche Figuren im Kabarett dargestellt wurden, also klatschsüchtige Frauen mit einer schunzigen, das heißt lustigen, Sprache.
taz: Die Sprache war noch im Alltag vorhanden und kam gleichzeitig als Karikatur auf Bühne?
Rudolph: Die Sprache und die Figuren wurden auf der Bühne noch überspitzt, aber ja, Petuh war damals gleichzeitig auf der Straße und im Kabarett vorhanden. Durch die Bühnenfiguren entstand der Gedanke, die Damen hätten die Sprache auf den Schiffen erfunden. Das ist natürlich Quatsch. In so wenigen Jahren entsteht keine Sprache.
taz: Wobei es keine richtige eigene Sprache ist, sondern eben ein Mischmasch, ein bisschen beliebig – oder?
Rudolph: Nein, es gibt durchaus eine feste Grammatik. Der Satzbau stammt aus dem Plattdänischen, man verwendet auch die Fälle anders. „Ich hab keine Angst für deinen Bruder“ – gemeint ist „vor ihm“. Es gibt auch viele Ausdrücke aus dem Plattdänischen. „Flütt mal über zu uns“ heißt „rutsch mal rüber“. Mein liebstes Wort ist tumpig, das heißt dumm oder dumm gelaufen. Sünde heißt schade, Aggewars ist Mühe. Ein Stackel ist ein armer Kerl. Je mehr ich mich damit befasse, desto mehr merke ich, wie viele Begriffe meiner Alltagssprache eigentlich Dänisch oder Petuh sind.
taz: Sie sind heute Flensburgs oberste Petuhtante, darf ich das so sagen?
Rudolph: Das ist wohl so. Nach dem Walking Act auf dem Dampfer kamen weitere Anfragen, offenbar war unsere Art gut angekommen. Unter anderen fragte die Stadtverwaltung, ob wir beim Neujahrsempfang auftreten wollten. Das habe ich gemacht, und es kam ein kritisch-politischer Beitrag heraus. Politisches Kabarett mag ich gern und in der Rolle der Petuhtante kann ich vieles sagen, denn auf Petuh klingen Spitzen netter als auf Hochdeutsch. Ein Problem gab es: In der Verkleidung sah ich aus wie meine eigene Großmutter, und davon war ich anfangs nicht so begeistert. Aber wenn ich nach der Vorstellung auftauche, sehe ich jünger aus, das hat natürlich was. Einmal trat ich bei einer privaten Feier auf und die Gastgeber luden mich zum Essen ein. Ich saß also mit am Tisch, verschwand für meinen Auftritt und kehrte zum nächsten Gang zurück. Und die Tischnachbarin sagte: Oh, Sie haben da gerade was verpasst! Sprich, sie hatte gar nicht verstanden, dass ich es gewesen war.
taz: Neben den Auftritten arbeiten Sie als Stadtführerin. Sprechen Sie dabei auch Petuh?
Die Person
Hilke Rudolph wurde in Flensburg geboren, wann das war, will sie nicht verraten. Sie hat an der Universität Flensburg Erziehungswissenschaften und Friesisch studiert und in Frauen- und Mädchenprojekten gearbeitet. Sie war hinter und auf der Bühne an vielen Kulturprojekten beteiligt. Als Petuhtante trat sie erstmals Ende der 1990er Jahre auf. Seit über zehn Jahren ist sie als Stadtführerin tätig.
Die Sprache
„Petuh“ ist die Verballhornung des französischen Wortes „Partout“. Der Begriff spielt auf die Partout-, also Dauerkarte für Fördedampfer im 19. Jahrhundert an. Die Sprache, eine Mischung aus Plattdeutsch, Plattdänisch, Hochdeutsch und Reichsdänisch, hat sich aber vermutlich bereits im Mittelalter entwickelt.
Rudolph: Ja, das entstand so als Nebeneffekt. Erst habe ich als Petuhtante Stadtführungen begleitet und dazwischen gequatscht, dann habe ich ausprobiert, ob ich eine ganze Führung in der Sprache machen kann. Mein Anspruch ist, die ganze Zeit Petuh zu sprechen, nicht nur ein paar Brocken einzuwerfen. Je nach Gruppe übersetze ich einiges, sodass auch Auswärtige es verstehen.
taz: Die Petuhtanten sind ja Karikaturen, ein Frauenstereotyp. Sie selbst haben im Mädchentreff und im Frauenzentrum gearbeitet, sind also feministisch geprägt. Passt das zusammen?
Rudolph: Oh ja, ich finde schon! Ja, es ist überspitzt, aber es ist eine Figur, die für die Sprache steht. Schon Gerty Molzen, das ist eine bekannte Flensburgerin, die sich in 1960er mit der Sprache befasst hat und Geschichten und eine Kolumne in der Tageszeitung schrieb, hat die Petuhtante nicht nur als Stereotyp, sondern als Hommage an die Flensburger Frauen gesehen. Ja, es gehört ein bestimmtes Kostüm dazu, aber man kann es unterschiedlich interpretieren. Ich trete in verschiedenen Rollen und auch mit einem männlichen Bühnenpartner auf.
taz: Sprache hat mit Heimat zu tun, auch mit Nation. Nun ist das im Grenzbereich mit seiner wechselhaften Geschichte so eine Sache – fühlen sich die Flensburger:innen deutsch, dänisch oder etwas dazwischen?
Rudolph: Ich finde, dass es ein spezielles Gefühl ist. Viele im Grenzland haben Wurzeln hier und da, ich selbst mit einer Oma aus Dänemark und einer aus Dithmarschen. Dieses Gefühl ist schwer auszudrücken, aber ich merke, dass ich mich mit „Ich bin deutsch“ oder „Ich bin dänisch“ schwer tue, beides klingt komisch. Ich bin eine Mischung, ich bin beides. So geht es vielen Ur-Flensburger:innen. Wir leben zwischen zwei Meeren, zwischen zwei Nationen, das prägt. Ich habe selbst in Berlin gelebt, aber mochte dort nicht bleiben. Es zieht einen zurück. Im Alltag profitieren wir, weil es in Flensburg durch die Lage an der Grenze und die Kulturen, die sich mischen, so viele kulturelle und sonstige Veranstaltungen gibt.
taz: Aber es hat sich etwas geändert: Dänemark kontrolliert seit zehn Jahren wieder die größeren Grenzübergänge und es gibt einen Zaun quer durchs Land, der offiziell Wildschweine abhalten soll, aber als Abgrenzung verstanden wird. Was macht das mit der Region?
Rudolph: Der Schweinezaun ist richtig krass! Dazu habe ich auch einen drastischen Beitrag in einem Bühnenstück gemacht, der super ankam. Der Zaun ist in jeder Hinsicht schwachsinnig, und Wildschweine hält er sicher nicht ab. Das ist echt peinlich, tumpig halt. An den Grenzen wurde anfangs stärker kontrolliert. Heute ist es wieder so, wie die Älteren es noch aus den Zeiten vor dem Schengenabkommen kennen. Mit einem regionalen Nummernschild wird man durchgewunken, und es gibt kleinere Übergänge, an denen man mal eben jenseits der Grenze Brötchen holen kann. Aber das gilt nicht für alle: Wer dunkelhäutig ist, wird ständig angehalten. Das und vor allem der Zaun machen schon etwas mit dem Gefühl von Offenheit.
taz: Aktuell erleben wir weltweit, wie Grenzen sich entweder verschließen oder im Gegenteil als nicht mehr gültig angesehen wird. Dänemark steht jetzt selbst unter Druck, die USA will Grönland haben – nimmt man diesen Konflikt als direkte Nachbar:innen stärker wahr als in anderen Teilen Deutschlands?
Rudolph: Kann sein. Die Tatsache, dass sich jemand erdreistet, er wolle ein fremdes Land haben, fasst man gar nicht. Natürlich ist die Verbundenheit zu Dänemark hier groß. Ich lese auch dänische Zeitungen, die darüber noch viel mehr berichteten als deutsche Medien. Darüber nachzudenken, macht Angst – wie weit geht der, was kann passieren? Es ist ein Gefühl, das fassungslos macht.
taz: Zurück zum Petuh: Sie bieten auch Sprachkurse an, wer ist dabei?
Rudolph: Einmal war ein dänischer Stadtführerkollege dabei, aber hauptsächlich sind es Flensburger:innen. Jüngere, ältere, mit mehr oder weniger dänischem Hintergrund. Das Interesse ist groß und wurde gesteigert durch Artikel in der Zeitung. Die Kurse finden im Aktivitetshuset ein, das ist eine dänische Einrichtung. Eigentlich sollte in dessen Räumen der Unterricht auf Dänisch stattfinden, aber Petuh als Mischsprache wird akzeptiert. Da sieht man auch, dass die Sprache eine Verbindung darstellt.
taz: Warum ist es wichtig, sich für so eine Sprache einzusetzen? Wer braucht sie?
Rudolph: Wir brauchen sie auf jeden Fall in Flensburg. Petuh ist nicht ausgestorben, es wird ja gesprochen, es ist alte, gewachsene Sprache, das macht sie erhaltenswert. Ich bin zum Glück nicht allein: Es wird geforscht, es gibt wissenschaftliche Arbeiten und an der Flensburger Uni finden Seminare dazu statt. Im vergangenen Jahr ist auch ein Verein für den Erhalt von Petuh entstanden, den ich als Beraterin unterstützte. Das Ziel ist, mittelfristig ein Wörterbuch zu verfassen. Bisher gibt es nur Wörterlisten, wobei viele meinen, diese Begriffe seien ganz normales Hochdeutsch. Kleine Anekdote: Eine aus dem Süden zugezogene Frau hat mal erzählt, dass sie lange über die Formulierung „Was ist die Uhr?“ gegrübelt hat. Für mich war das immer klar, es heißt: Wie spät ist es? Aber es ist eben kein Hochdeutsch. Wir sagen auch „auffe Tür“ oder „da nich für“ statt „dafür nicht“.
taz: Ist der Erhalt von Petuh ein Lebenswerk für Sie?
Rudolph: Ja, das hat sich so entwickelt. Und es wächst immer weiter. Bei den Sprachkursen unterrichte ich eine Fortgeschrittenengruppe, die selbst ein Theaterstück geschrieben hat. Und es gibt den Verein, der großen Zulauf hat – zur Gründung kamen fast 40 Leute. Ja, es liegt mir am Herzen. Es ist nicht nur Kulturgut, sondern hat mit Identität und Heimat zu tun. Wichtig ist, dass Petuh nicht nur als eine Spaßsprache von Frauen auf Schiffen wahrgenommen wird, sondern als ernst zu nehmende Sprache. Darum ist es gut, wenn Männer auf der Bühne stehen. Mein Bühnenpartner Rolf Peter Petersen und ich nennen uns Flensburger Petuhs, um vom Tantenimage wegzukommen.
taz: Sie haben bereits „Dinner for one“ auf Petuh gespielt, was kommt als nächstes?
Rudolph: Tatsächlich haben wir schon mehrere Stücke geschrieben und auf die Bühne gebracht, unter anderem auf Wunsch des Seniorenbeirats zum Thema Altersarmut. Auch eine Lesereise habe ich bereits gemacht. Mit diesen Dingen soll es weitergehen, außerdem möchte ich Kurzgeschichten auf Petuh schreiben. Wünschen würde ich mir ein regelmäßiges politisches Kabarett über Stadtpolitik und regionale Fragen. Themen gibt es genug.
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