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Filmstudio-FusionParamount kann Warner wohl übernehmen

Paramount hat sich mit US-Staaten über eine Kartellklage geeinigt und kann Warner Bros. kaufen. Hinter Paramount steckt Trump-Oligarch David Ellison.

epd | Der TV- und Filmkonzern Paramount Skydance hat sich mit zwölf US-Bundesstaaten geeinigt, die die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount stoppen wollten. Das vermelden US-Medien.

Der Deal im Umfang von rund 110 Milliarden US-Dollar (96 Milliarden Euro) gilt als größte Fusion in der Geschichte von Hollywood. Die Bundesstaaten hatten eine Kartellklage angestrengt und argumentiert, der Wettbewerb werde durch den Zusammenschluss behindert.

Wie die New York Times am Montag (Ortszeit) berichtete, verpflichtete sich Paramount nach Angaben des Generalstaatsanwalts von Kalifornien, Rob Bonta, zusätzlich in Filmproduktion in den USA zu investieren. Zugleich gibt es Berichte darüber, dass das Unternehmen eine Kommission einrichten wolle, um die redaktionelle Unabhängigkeit des Nachrichtensenders CNN und des Sendernetzwerks CBS zu garantieren.

Laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes stößt das Abkommen auch auf Kritik. Laut dem Fachdienst Variety äußerte sich der Generalstaatsanwalt von Connecticut William Tong enttäuscht, dass das Abkommen Paramount nicht zwingt, CBS und CNN abzugeben. Ein Gericht muss der Einigung zustimmen.

Einfluss auf CNN befürchtet

Die Kontrolle über Paramount liegt bei dem Donald Trump nahestehenden Milliardär David Ellison. Trump hat die CNN-Berichterstattung häufig kritisiert. Am Wochenende schloss er CNN-Reporter und auch Reporter von MS NOW und der Plattform Politico wegen angeblicher Fake News aus dem Weißen Haus aus.

Paramount hatte sich im Februar mit einem Angebot von rund 110 Milliarden US-Dollar beim Bieterwettstreit um Warner gegen den Streamingdienst Netflix durchgesetzt. Der Deal wird von Trump-Kritikern als Versuch des Präsidenten gewertet, mehr Einfluss auf den Medienmarkt zu bekommen.

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