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produkttestErwachsenspielen

Masken nähen, mit den Kindern basteln und die Wohnung renovieren – es sind anspruchsvolle Zeiten für Menschen, die kein Talent dafür haben, Dinge selbst zu machen. Hier kommt der Dymo ins Spiel (von Omega, ab ca. 9 Euro). Letztlich ist er nichts anderes als ein Etikettiergerät, das Zahlen und Buchstaben auf selbstklebendes Kunststoffband prägt, klassischerweise weiß auf schwarz, aber bunt geht auch.

Falls Sie sich jetzt fragen, was es in den eigenen vier Wänden groß zu etikettieren gibt – na, alles! Vorratsgläser. Gewürzdosen. Aktenordner. Fotoalben. Ausgediente Glasflaschen mit Flüssigseife (wichtig!). Und natürlich Kisten, denn in Kisten ist zwar immer viel drin, aber was, weiß keiner so genau.

Das Tollste ist: Egal, was man mit dem Dymo beschriftet, es sieht professionell aus – und trotzdem individuell. Und während seines befriedigend-monotonen Ratterns und Klackens fühlt man sich plötzlich wieder wie ein Kind, das Büro spielt: wichtig, erwachsen und als hätte man alles im Griff. Nicht das schlechteste Gefühl in diesen chaotischen Zeiten.

Franziska Seyboldt

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