: Ein „gemeinsames Wort“ gegen das nationale Denken
Religion Die großen Kirchen zeigen sich besorgt über die Erfolge von Rechtspopulisten in Europa
afp | „Mit großer Sorge sehen wir, dass Populisten in Deutschland und anderswo in Europa wachsenden Zuspruch finden“, schreiben Vertreter der großen Kirchen in einem „Gemeinsamen Wort“ anlässlich der „Interkulturellen Woche“ im Herbst, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. „Der Rückzug in nationales Denken ist fatal, die versprochene Sicherheit ein Trugschluss.“ Unterzeichner sind der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.
„Wir sind erschrocken über die zunehmende Verrohung der Sprache und die Radikalisierung des Denkens in manchen Teilen der Gesellschaft“, schreiben sie. Mit Angst und Abgrenzung sei kein Staat zu machen. In der Erklärung wird die AfD nicht ausdrücklich genannt.
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