: East Side Gallery schützen
Die Stiftung Berliner Mauer will noch in diesem Jahr Maßnahmen zum Schutz der East Side Gallery ergreifen. Zudem soll der Bestand des Bauwerks dokumentiert und ein Konzept für die historisch-politische Bildungsarbeit umgesetzt werden. Das kündigte Stiftungsdirektor Axel Klausmeier an. Am Donnerstag hatte das Abgeordnetenhaus den rund 1,3 Kilometer langen Mauerabschnitt an der Spree samt den dazugehörigen Grundstücken an die Stiftung übertragen. Das Land stellt für Pflege und Bildungsarbeit zusätzlich 250.000 Euro bereit. Klausmeier betonte, Ziel der Vermittlungsarbeit werde es sein, beide wesentlichen Bedeutungen des Denkmals nahezubringen: „Die Geschichte der künstlerischen Aneignung des Ortes im Jahre 1990, die die Freude über die friedliche Überwindung der Mauer symbolisiert; aber auch die Funktionsweise des einstigen DDR-Grenzsystems.“ Die East Side Gallery verläuft zwischen der Oberbaumbrücke und dem Ostbahnhof. Sie ist das längste erhaltene Stück der Mauer. (epd)
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