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EU-Mittel für Mypegasus

■ Bremen spart Millionen für ehemalige Vulkan-Arbeiter

Das Land Bremen kann bei seinen Zahlungen an ehemalige Vulkan-Arbeiter mehrere Millionen Mark sparen. Für die Finanzierung der im Zuge der Vulkan-Pleite gegründeten „mypegasus“-Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft dürfen nun auch Mittel aus dem europäischen Sozialfond eingesetzt werden. Damit kann das Land Bremen nach Informationen von Radio Bremen seinen Zuschuß an die Auffanggesellschaft um drei Millionen auf sieben Millionen Mark kürzen.

Arbeitssenator Uwe Beckmeyer will in der kommenden Woche dem Senat berichten, daß es ihm in langwierigen Verhandlungen gelungen sei, die Mittel aus Brüssel locker zu machen. Von diesem Verhand-lungserfolg soll auch Niedersachsen profitieren. Statt sieben Millionen DM aus dem eigenen Etat zahlen zu müssen, könne die Landesregierung in Hannover nun zehn Millionen aus dem europäischen Sozialfond für mypegasus überweisen.

Rund 1.300 Beschäftigte verzichteten nach dem Vulkan-Konkurs im Mai dieses Jahres auf ihre Rechte aus zum Teil langjährigen Arbeitsverträgen, um für ein Jahr in die neugegründete „mypegasus“ übernommen zu werden. Die Gesellschaft leiht ihre Arbeitnehmer an die Schiffbaubetriebe aus und kümmert sich um die Weiterqualifizierung der „Vulkanesen“. dpa

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