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Konstruktive, aber schwierige Gespräche: Tarifverhandlungen gehen weiterDie zweite Streikwoche an der Charité bricht an

An der Charité geht der Streik des Pflegepersonals am heutigen Montag in die zweite Woche. Parallel dazu sollen die Tarifverhandlungen fortgesetzt werden. Sowohl die Uniklinik als auch die Gewerkschaft Verdi bezeichneten die bisherigen Gespräche am Wochenende als „konstruktiv, aber sehr schwierig“. Verdi hatte am vergangenen Montag das Pflegepersonal an der Klinik zu einem unbefristeten Streik aufgerufen. Nachdem ein Gericht die Aktion für rechtmäßig befunden hatte, waren am Donnerstag die Verhandlungen wieder aufgenommen worden. Der Ausstand wurde auch am Wochenende fortgesetzt.

Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligen sich an Wochentagen zwischen 500 und 600 Mitarbeiter an der Aktion. Man wolle den Druck in den Verhandlungen aufrechterhalten, hieß es.

Die Versorgung der Patienten wird während des Streiks durch einen Notdienst gewährleistet. Ein Drittel der Betten steht allerdings nicht zur Verfügung. Zuletzt hatte die Gewerkschaft das Angebot von 80 zusätzlichen Krankenschwestern und Pflegern ausgeschlagen. Patientenschützer kritisierten indes, dass an Berliner Krankenhäusern immer mehr auf Kosten des Pflegepersonals gespart werde. (dpa)