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Die luftige Überlupferin

Schurken, die die Welt beherrschen wollen – heute: Dorothee „Leuchtturm“ Bär, Ministerin für Technospace

Von Peter Köhler

Jede Woche, wenn der Bundeskanzler gerade im Lande weilt, wird in Berlin Kabinettssitzung gemacht. Und jedes Mal ist es dasselbe: „Wer sind Sie?“, fragt einer der Minister – nicht etwa diesen Friedrich Merz, was zu erwarten wäre; aber man hat sich an ihn gewöhnt. Sondern die Frage wird auf eine Dame abgeschossen, die für ein Servierfräulein gehalten wird!

Diejenige welche nimmt es mit Humor, haut dem Fragesteller einfach oben auf den Dez, nimmt neben ihm Platz und sagt: „Bär mein Name, Dorothee Bär, Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Und Sie sind wer?“

Das ist natürlich ein Scherz, ein Joke, um es in der Wissenschaftssprache Englisch zu sagen. Die beherrscht, das heißt ruled die seit 1978 aus Bamberg gebürtige, gleich nebenan in Ebelsbach größer gewordene und durch einen im nahen Haßberge amtierenden CSU-Bürgermeister, der gleichzeitig ihr Vater ist, die Politik eingebunkert wordene, nein: habende ebenso wie das obgenannte Amt sogar in unnötig verwickelten, rein wissenschaftlich hochgezüchteten beziehungsweise verrammelten Bandwurmsätzen out the Effeff, from the Pike upwards. Und das vom furthest, also furzesten part Frankens aus!

Gelernt, geübt und praktiziert hat sie für dieses hohe und unendlich, präziser: endlos wie alles Wissen der Wissenschaft im Aufbruch oder Umbruch … Zusammenbruch? Nein, so weit in der Zukunft ist Deutschland noch immer nicht. Zurück in die Gegenwart, die bekanntlich aus der Vergangenheit herauswächst: Geübt und gebimst hat sie für ihr heutiges Amt schon mit 14, als sie in der Jungen Union Grundlagenforschung paukte, bevor sie mit erwachsenen 16 in der CSU auf praktische Experimente am lebenden Menschen vorbereitet und angelernt werden konnte, learning by boing! Quatsch, doing.

Solide Politician

Und nun? Hat Dorothee Bär das von ihr zum Zukunftsministerium hochgepuschte, id est aufgepusselte Resort, halt: Ressort unter sich, und noch vor 2029, wenn die nächste Bundestagswahl ausgewürfelt wird, soll die Arbeit beginnen. Dafür hat sie 1996 extra ein Highschool-Diplom in den States, den Vereinigten Emiraten, Unsinn, Staaten natürlich, errungen und eingesäckelt. Danach here around, nämlich hier herum Abi plus Studium, wenngleich der Politikwissenschaft, um eine Politesse, oha! Um eine solide grundierte Politician zu werden.

Prompt sind wir bei der im Mai 2025 einsortierten Ministerin! Quasi als Orchidee unter ihren Geschlechtsgenossinnen, dieweil sie ein Faible (Wissenschaftssprache Englisch!) für Technik, Technologie, ja: technology hat und für Lufttaxis schwärmt, was sonst nur Männer tun. Aber dafür baut vielleicht von denen endlich mal jemand eines!

Nun, als eine, die 2011 den CSU-Arbeitskreis für Netzpolitik aus dem Hut (head, genau!) zauberte, hat sie schon lange die Zukunft im Visier. Dabei geht es um weit mehr als um so primitiv digitales Zeugs wie die Speicherung aller Gehirn‑, Gedächtnis- und Gedankeninhalte auf einem kleinen, mit Zweijahresgarantie abgesicherten Chip für die Brieftasche, der unter den Centmünzen nicht störend auffällt.

Sondern im Fokus der Forschung steht längst die Raumfahrt, also die mit Quanten-KI aus Kernfusionsbatterien gespeiste Hyperloop-, deutsch Überlupf-Magnetbahn zum Mars als Vorbereitung für die notwendige Besiedlung der Orthschen Wolke – selbstredend erst, nachdem zu Hause der Erdtrabant auf Linie gebracht ist und sich nicht mehr angeekelt jedes Jahr ein paar Meter weiter von uns entfernt. Die Nachtfunzel wird zur Stabilisierung der Erdrotation gebraucht, bis die Wissenschaft selber so weit ist.

Wuchernder Planet

Der Planet Erde ist nämlich noch immer einer der Gegenstände derselben. Dazu zählt für Beispiel, for example!, hartes, trockenes Festwasser, eingesetzt als Mauerwerk im Dienste moderner, vorurteilsfreier Wohnkultur mit dem nice Nebeneffekt, dass das abgeschöpfte Meerwasser die Ozeane unten hält. Dass zugleich aufgrund der wuchernden Menschheit der Planet aufgeblasen werden muss, wird dem Meeresspiegel zusätzlich einen dämper, Dämpfer verpassen.

Natürlich müssen Politiker auch an den viel primitiveren Wähler denken. Bier, das nie warm wird, Kaffee – ihr Hirn- und Herzensanliegen! –, der nie getting kalt, stehen ebenso auf der Agenda wie Topfpflanzen, top plants, mit denen viele Menschen in Ermangelung eines Partners ihre Wohnung befüllen: Sie – die Pflanzen – sprechen lehren, damit sie ihr Wissen miteinander teilen und zwischendurch mit ihren Besitzern schwatzen können, ist gerade für eine alternde, „growing oldernde“ Gesellschaft existenziell wichtig, bevor sie zu guter Letzt erlischt.

In Wissenschaft und Wissenschaftspolitik ist alles mit allem verquast, wissenschaftlich: verquantet. Immerhin einige Leuchtturmprojekte konnten hier skizziert werden, die bis 2029 fertig, groggy, sein werden, dank Frau Bär (beer). So long, oder auf Deutsch: So lang! Peter Köhler

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