Die Wochenvorschau für Berlin: Die Regeln sind verwirrend

Verreisen ist wieder möglich, aber nur eingeschränkt. Die Ärzte bringen ein neues Album raus und vom BER startet der erste Regierungsflieger.

Luftaufnahme vom Großflughafen Berlin-Brandenburg (BER)

Luftaufnahme vom BER, aufgenommen im September2020 Foto: dpa

BERLIN taz | Willkommen in der zweiten Woche der Herbstferien, und verreisen ist wieder möglich, hurra, ein bisschen zumindest – nach Niedersachsen, zum Beispiel, falls man da denn hin will. Oder nach Nordrhein-Westfalen, allerdings gelten dort wiederum extra strenge Kontaktbeschränkungen. Und eine Sperrstunde, jedenfalls war das zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Kolumne noch der Fall. In Berlin hatte die das Verwaltungsgericht rechtzeitig vor dem Wochenende ja vorerst wieder gekippt (aber nur für die elf Gastwirte, die geklagt hatten) – zeitgleich übrigens beschloss der Senat in Hamburg eine Sperrstunde an der Elbe.

Kurzum: Es ist verwirrend, mit den Coronaregeln dieser Tage – sie ändern sich schneller, als man „Maskenpflicht“ sagen kann. In Berlin will der Senat am Dienstag alle Klarheiten beseitigen und darüber entscheiden, wie genau die Maskenpflicht an „belebten Orten“, die die MinisterpräsidentInnen gemeinsam mit der Kanzlerin vergangene Woche beschlossen hatten, denn speziell für Berlin aussehen könnte. Da kann man nur viel Erfolg beim Definieren aller Begegnungszonen in Berlin wünschen – und bei dem Versuch, diese in die Köpfe der Bevölkerung zu bekommen.

Fast unter geht da der BER dieser Tage, der sich immer mehr seiner Vervollkommnung nähert. Am Montag wird die Presse noch mal darüber informiert, wie es denn jetzt lief mit den bisherigen Testläufen und dem Probebetrieb mit Komparsen (man darf vermuten: gut). Bereits am Mittwoch startet dann vom neuen Regierungsterminal die erste Maschine (für das gemeine Volk wird erst am 31. Oktober offiziell eröffnet). Welcher Entscheidungsträger da durchstartet (oder hoffentlich sanft landet), ist nicht bekannt. Was Sie sonst noch alles zu den BER-Eröffnungswochen wissen müssen, erzählen wir Ihnen in der kommenden Wochenendausgabe der taz.

Und jetzt noch etwas fürs Gemüt: Die Ärzte, ja genau, diese ewige Punkrock-Band aus Berlin, bringen am Freitag mal wieder ein neues Album raus. „Hell“ heißt es. Ob sie die Hölle meinen oder das Gegenteil von Dunkel? Unklar. Jedenfalls kann man dazu bestimmt wieder ganz prima durch die eigene Wohnung springen – da gilt übrigens, Stand Sonntag, noch nicht einmal eine Sperrstunde.

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