Die Wahrheit: Der Teufel trägt Flip-Flops

Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit: Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über eine höllische Fußbekleidung erfreuen.

Ein ppar weisse FlipFlops stecken im Sand vor blauem Himmel

Foto: mauritius images/Masterfile RM

Ein schlechter Mensch bin ich wohl nicht

Meist friedlich, ausgewogen

Für gewöhnlich bin ich schlicht

Und nehme keine Drogen

Im Sommer jedoch ändert sich

Mein Ich und sein Gebaren

Was winters noch auf Socken schlich

Fällt schwielig ein in Scharen

Gummi klatscht auf nackte Sohlen

Feucht, vom Pilz durchweicht,

Flippt und floppt es über Bohlen

Lärm der Schmerzen gleicht

Nun denn. Ihr habt es so gewollt

Macht euch gefasst auf Leid

Mit jedem Flip und Flop und Flip

Stirbt meine Menschlichkeit

Seht: Ich teere eure Wege

Scherbenreich mit Schrott bespickt

Bastonade! So viel Schläge

Dass ihr davon Blasen kriegt

Gesocks? Nein, Fußvolk schlimmster Sorte

Ist das Paar erst unbeschuht

Jag ich euch durch spitze Orte

Bis ihr in Sneakers Buße tut

Ich bin kein schlechter Mensch, versteht

Doch eins war schlicht gelogen

Solange wer auf Flip-Flops geht

Nehm ich keine Drogen

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kari

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