Die Wahrheit: 100 Punkte für Corona

Der unfassbar wahre Wahrheit-Fragebogen für alle Überlebenskünstler und Davongekommenen nach der großen Virenkrise.

Illustration: Menschen mit Schutzmasken - aber auch ein Außerirdischer im Ufo trägt eine - ein Autofahrer streckt einem Polizisten durch die Maske die Zunge raus

Illustration: Ari Plikat

Sind Sie es wert zu überleben? Lange Artikel erscheinen in Coronazeiten zu dieser Frage. „Kann man nicht entscheiden“, lautet zumeist das Ergebnis. Aber im Normalzustand fällt das den Zuständigen doch auch nicht so schwer: in den Ausländerämtern, bei den „Tafeln“, bei der Polizei. Mit unserem großen Wahrheit-Fragebogen erhalten Sie Ihren persönlichen Überlebensindex – der auch für die Zeit nach Corona gültig ist.

1. Singen Sie im Kirchenchor?

a) Ja. (3 Pkt.)

b) Nein. (0 Pkt.)

c) Nein, aber ich schaue dem Pfarrer auf den Arsch. (–6,66 Pkt.)

2. Mögen Sie Fleisch?

a) Ja, weil es einfach geil ist, und das lasse ich mir nicht verbieten. (6 Pkt.)

b) Hitler war Vegetarier, wussten Sie das nicht? (4 Pkt.)

c) Ja – und Brüste! (4 Pkt.)

3. Schauen Sie regelmäßig „politische Talkshows“?

a) Ja. (2 Pkt.)

b) Ja – und ich könnte mich jedes Mal so was von aufregen, das glauben Sie gar nicht! (5 Pkt.)

c) Nein. (0 Pkt.)

4. Was macht der Garten?

a) Alles in Reih und Glied, dazwischen die verbrannten Hautfetzen meiner sonnenbadenden Frau. Die schon wieder! (5 Pkt.)

b) Das Blumensofa von Ikea, darauf meine Plattensammlung finnischen Disco-Folks wie zufällig liegengelassen. (2,5 Saunapkt.)

c) Balkon, leider immer vollgeschissen. (–1 Pkt.)

5. Haben Sie negative Erfahrungen mit der Staatsmacht gemacht?

a) Bei der 1. Mai-Demo. (–12 Pkt.)

b) Des Öfteren. Ich muss irgendwas an mir haben. Ach, stimmt, ich weiß wieder. (–7 Pkt.)

c) Nein, das Fürstentum Germania vertritt meine Interessen optimal. (7 Pkt. und eine milde Verwarnung)

d) Ich bin Polizeigewerkschafter und verhafte Sie für diese Frage. Ob Sie Ihren Anwalt sprechen können, wollen wir mal sehen. (10 Pkt.)

6. Sie sind zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Was bringen Sie mit?

a) Wein und einen Strauß Blumen. (3 Pkt.)

b) Keime und einen Vogelstrauß. (–5 Pkt.)

c) Meine Frau. Die schon wieder! (5 Pkt.)

7. Wie fühlen Sie sich gerade?

a) Könnte besser. (3 Pkt.)

b) Muss ja. (4 Pkt.)

c) Geht so. (4 Pkt.)

d) Ich habe noch nie etwas gefühlt. (5 Pkt.)

8. Treiben Sie Sport? Welchen?

a) Yoga, Schach und Boxen, außerdem Downhill-Dressurreiten. (7 Pkt.)

b) Armenverachtung in jeglicher Form. (4 Pkt.)

c) Papier in meinen Drucker einlegen. (–3 Pkt.)

9. Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

a) An der Spitze der Bewegung. (9 Pkt.)

b) In der Kuhle des Sofas. (–2 Pkt.)

c) Am Rande der Verzweiflung. (4 Pkt.)

10. Stellen Sie sich vor, ein Zug fährt mit vollem Tempo auf ein Atomkraftwerk zu.

a) Ich bringe alle Leute um, ist doch ganz klar. (8 Pkt.)

b) Das ist eine Gewissensentscheidung, die muss jedem sich selbst überlassen bleiben. (4 Pkt.)

c) Haha, ob der in Deutschland überhaupt pünktlich ist? Und dann funktioniert bestimmt die Klimaanlage nicht. Kennt man doch! (7 Pkt.)

11. Meinen Sie, dass man in diesem Land noch frei seine Meinung sagen darf, wenn es darum geht, zu beurteilen, ob man in diesem Land noch frei seine Meinung dazu sagen darf, ob man in diesem Land noch frei seine Meinung sagen darf?

a) Hören Sie mal, junger Mann! (9 Pkt.)

b) Ja, aber wer weiß schon, wie lange noch. (7 Pkt.)

c) Ja. (Aber, im Vertrauen gesagt, gibt es da schon einige Probleme mit unseren Nachbarn auf der Straßenseite gegenüber, Sie wissen schon, „Zugezogene“, also neulich zum Beispiel, da hat der eine das Licht angemacht in seinem Zimmer, um ein Uhr nachts! Na, glaubt mers denn? Nicht zu fassen!) (9 Pkt.)

12. Wenn Sie ein Start-up wären, warum sollte man in Sie investieren?

a) Mein net revenue geht durch die Decke, während alle großen Player in der Branche saisonbedingt schwächeln. (5 Pkt.)

b) Ich edge die Interfaces optimal für den B2B-Highyield zurecht. (7 Pkt.)

c) Rede verdammt noch mal deutsch mit mir, wir sind hier doch nicht in Amerika! (9 Pkt.)

13. Wie deutsch ist Ihr Nachname?

a) 5,8 Prozent. (–10 Pkt.)

b) 84 Prozent. (5 Pkt.)

c) 193,9 Prozent. (9 Pkt.)

14. Sind Sie bei klarem Verstand?

a) Klar wie Kloßbrühe, flüssig wie Fladenbrot, solvent wie ein Sojasoßenfabrikant. Tschüsseldorf übelbrigens, ich mussketier dann mal out of hier! (7 Pkt.)

b) Glaube schon. Habe ich noch nie drüber nachgedacht, ehrlich gesagt. Nimmt man halt einfach so von sich an, sag’ ich mal. (4 Pkt.)

c) Wie war noch gleich die Frage? (–6 Pkt.)

15. Sie sind krank. Gehen Sie zur Arbeit?

a) Natürlich! Das bisschen Fieber, pff. (9 Pkt.)

b) Nur unter Aufsicht von Prof. Christian Drosten. Leider habe ich dem NDR schon vierzigmal geschrieben, die melden sich einfach nicht zurück. (3 Pkt.)

c) Ich fahre mit dem Rennrad, bitte schön, und zwar einmal um den Tegernsee. (Also um den Tegernsee dann mit dem Auto, wennman’s genau nimmt. Aber zum Auto mit dem Rennrad. Ihr Gesinnungsterroristen!) (12 Pkt.)

16. Was soll einmal auf Ihrem Grabstein stehen?

a) Jeder Kaffee kann der letzte sein. (4 Pkt.)

b) Ist 245 Mal auf den Brocken gewandert. (5 Pkt.)

c) Seid nett zueinander. (0 Pkt.)

d) Wenn ich jetzt bei euch wäre, könntet ihr was erleben! Ja, genau, ihr seid gemeint! (6 Pkt.)

Auflösung

Absolut systemrelevant

(100–1.000 Punkte)

Glückwunsch! Sie wissen, wo es langgeht. Sie lassen sich den Mund nicht verbieten und werden deshalb hoffentlich noch ganz lange leben. Und jetzt machen Sie mich bitte los, Sie haben mir immer noch keinen Haftbefehl …

Leistungsträger (70–100 Punkte)

High Five! Wenn Sie einen Raum betreten, verbreiten Sie gute Stimmung und Angstschweiß zugleich. Allerdings geht es auch mit Ihnen bergab, irgendwie, irgendwo, irgendwann. Sorgen Sie bis dahin genug privat vor – und dann wird das schon, keine Sorge.

Durchschnittsfaulenzer (35–70 Punkte)

Sie glauben auch, das Leben sei eine Hängematte? Falsch geglaubt! Das Gute: Jetzt ist es noch nicht zu spät, um gegenzusteuern. Kündigen Sie Ihren Job und lassen sich von einer Zeitarbeitsfirma für weniger Geld wieder einstellen. Schnallen Sie den Gürtel enger. Verabreichen Sie sich zu jeder Mahlzeit kleine Elektroschocks. Der Standort Deutschland steht vor dem Abgrund – nur mit Ihrer Hilfe geht unser Land nicht vor die Hunde.

Unrettbar (0–35 Punkte)

Sie haben es geahnt, oder? Tief drinnen wissen Sie schon längst, dass Sie nichts, nichts, aber auch rein gar nichts zum Wohlergehen dieser Gesellschaft beitragen. Jetzt haben Sie es endlich schriftlich. Begeben Sie sich bitte in unbegrenzte Quarantäne und nähen Sie hunderttausend Schutzmasken. Dann dürfen Sie es vielleicht irgendwann wieder wagen, anständigen Leuten unter die Augen zu treten.

Die Wahrheit auf taz.de

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie Anfang Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen: Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 5. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen die Regeln gelockert werden: PatientInnen oder BewohnerInnen sollen wieder durch eine bestimmte Person besucht werden können.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport soll das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt sein. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga darf die Saison ab Mitte Mai mit Geisterspielen fortsetzen – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. Was alles unter „Großveranstaltung“ fällt, wird noch geklärt.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios sollen die Ländern Lockerungen eigenständig verantworten.

■ Spielplätze sollen unter Auflagen wieder öffnen – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen werden wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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