Die Wahrheit: Hustende schwarze Schafe

Wer steckt hinter Corona? Nicht mehr als neue Verschwörungstheorien in alten Schläuchen. Eine Wahrheit-Analyse.

Rosen auf einem Grab.

Niemand weiß, wer schuld an Corona ist, aber man ahnt es Foto: Foto: reuters

Die Aufregung um die Coronapandemie sinkt langsam auf Normalwerte ab, die Menschheit steht wieder auf, schüttelt sich und fragt nach den Ursachen. Wer ist schuld, wer kann für den Schaden haftbar gemacht werden, wer ersetzt den Verlust an prall gefüllter Freizeit, wer kommt für das wochenlange Defizit an schäumender Lebensfreude auf?

Die USA, die mit der Erfindung des Coronavirus und seinem erfolgreichen Abwurf über Wuhan China niederzuringen gedachten? China, das mit der Erfindung des Coronavirus und nach seinem erfolgreichen Testlauf in Wuhan die USA zerlegen wollte? Ersatzweise wenigstens Europa zerbröseln und die Reste seiner Industrie billig einsammeln wollte?

Sicher ist eines: Das Virus muss vom Menschen ausgeknobelt und gebaut worden sein. Fledermäuse oder Gürteltiere, die von unbedarften Journalisten immer wieder als Ursprungsherd des Erregers bezeichnet wurden, haben nicht die technischen Fähigkeiten, ein solches Virus zu konstruieren!

War es anstelle von Säugetieren also die menschliche Pharmaindustrie, die einen neuen Impfstoff testen wollte und nur übersehen hatte, dass sie ihn noch gar nicht besaß? Waren es die Autokonzerne, die es mit dem Coronatrick schafften, dass kein aufrechtes Lebewesen mehr von Feinstaub und Stickoxiden spricht? Oder die Klopapierproduzenten? Nein, für Klopapier-Erklärungen ist die Uhr abgelaufen!

Deutsche schon wieder halb-halb

Dass Corona kein blindes Verhängnis ist, keine nackte Nemesis waltet, versteht sich. Seit dem Jahrhundert der Aufklärung weiß der vernünftig gewordene Homo sapiens, dass kein Gott der Urheber allen Übels ist, sondern allein der Mensch Herr seines Schicksals ist. Er persönlich ist der wirkliche Allmächtige, der alles plant, lenkt und auskocht!

Dass die Aufklärung bloß eine kalte Verschwörung von Philosophen und Schriftstellern war, um die Kirche zu entmachten und die bunt aufgeblasene Religion durch klare, durchsichtige Ratio zu ersetzen, beweist nur, dass Verschwörungstheorien zu Unrecht in einem schlechten Ruf stehen. Dass die Hälfte der Deutschen an sie glaubt, ist vielmehr vernünftig; die andere Hälfte ist unvernünftig.

Vernünftige Gründe sprechen sogar dafür, dass das Virus von Mexiko über die Welt gestreut wurde: Haben diverse Brauereien des mittelamerikanischen Landes es ausgebrütet, um dem Marktführer das Geschäft zu vermiesen: Hat doch die Grupo Modelo just im Moment der Krise seine Plörre Corona genannt. Oder gab es dieses scheußliche Bier schon vorher? Getrunken hat es jedenfalls kein normaler Mensch.

Wo bleibt Covid-20?

Oder führt die Spur knapp weg von Mexiko in die USA und dort in die kalifornische 125.000-Einwohner-Stadt Corona, wo die Bazille in einem Geheimlabor der CIA ausgetüftelt wurde? Zu spät dann das Ablenkungsmanöver, der Seuche den dürren Namen Covid-19 aufzupappen! Viele andere Theorien sind jedenfalls zu leichtgewichtig, um für einen seriösen Verschwörungstheoretiker infrage zu kommen. Etwa, dass es die Autisten waren, die jetzt in der Ausgangssperre regelrecht aufblühen, oder im Gegenteil die Partygänger und Salonlöwen, die auch mal ausspannen wollen. Oder dass es ein Tag und Nacht berufstätiger Familienvater war, der endlich einmal seine Frau und ihre Kinder in seiner Wohnung kennenlernen wollte; oder eben eine zu Hause verwurzelte Mutter, die ihren Mann öfter sehen mochte und nicht bedachte, dass sie ihn nun öfter sieht.

Oder waren es junge Leute, die das Virus in einer Garage entwickelt haben? Oder alte Säcke in einem Pflegeheim, die einer im Jugendwahn taumelnden Gesellschaft einen Batzen Aufmerksamkeit abtrotzen wollten? Waren es lustige Angestellte der Werbebranche, die endlich herausgefunden hatten, wie man mit einem Produkt beim Kunden viral geht? Oder war’s im Gegenteil eine Intrige des platten Dorfes gegen die Metropolen, wo niemand mehr ins Theater, ins Kino, ins Restaurant, zum Konzert gehen kann – wie auf dem flachen Land schon seit Jahrhunderten?

Und was ist eigentlich mit all den plötzlich im vollen Fokus der Gesellschaft lebenden Normalverbrauchern? Niemand braucht mehr grell denkende Webdesigner oder gehirnlastige Geschichtsprofessorinnen, sondern Lkw-Fahrer, Krankenschwestern, Müllmänner. Hätte jemand gedacht, dass diese einfachen Leute so geschickt, so durchtrieben sein können? Keiner.

Die Vollwaisen mit den Vollmeisen

Nichts spricht auch für eine andere giftige Theorie: dass hinter Corona die bekannte geheime jüdische Weltherrschaft steckt. Das wissen nur die Weisen von Zion und irgendwelche Muslime, die davon ablenken wollen, dass sie selbst mithilfe des hausgemachten Virus die Erdkugel übernehmen wollen!

Die mächtigste Frau der Kugel aber ist noch immer Angela Merkel. Welche Rolle spielt sie? Vierzehn Tage hat sie demonstrativ in Quarantäne abgespult, um jeden finsteren Verdacht von sich abzuwaschen – das ist verdächtig. Zumal sie seither einfach weitermacht, ohne dass eine einzige verirrte Menschenseele noch von ihrem angekündigten Rücktritt als Kanzlerin spräche.

Verschwörungstheoretiker rechnen mit allen dicken und dünnen Möglichkeiten, die der Globus bietet. Das unterscheidet sie von flachen Wissenschaftlern, die nur wahrnehmen, was in ihre Schablone passt. Offen für alles, räumen Verschwörungstheoretiker sogar ein, dass es sich bei Corona um eine Verschwörung von Verschwörungstheoretikern handeln könnte, um mit einer Flut von Verschwörungstheorien die Menschheit durcheinanderzubringen und anstelle der Muslime die Weltherrschaft zu übernehmen.

Mal so unter uns

So denken aber nur die unseriösen unter den Verschwörungstheoretikern; schwarze Schafe gibt es überall. Gerade bei den eingeborenen Gegnern von Verschwörungstheorien! Was sie vorzubringen haben, sind freilich nur Argumente, und mit Argumenten kann man alles beweisen.

Sie müssen bloß stimmen. Was allerdings stimmt, ist, dass in Holland bereits Abermillionen gesunde Tulpen geschreddert wurden, weil Ostern – eines der Hochfeste der Tulpenzüchter – wegen der Coronablüte nicht richtig abgefeiert werden konnte. Damit ist es bis auf Weiteres raus: Es war eine Verschwörung der Rosenzüchter! Sie haben Corona erfunden. Und sind für alles haftbar!

Die Wahrheit auf taz.de

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie Anfang Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen: Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 5. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen die Regeln gelockert werden: PatientInnen oder BewohnerInnen sollen wieder durch eine bestimmte Person besucht werden können.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport soll das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt sein. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga darf die Saison ab Mitte Mai mit Geisterspielen fortsetzen – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. Was alles unter „Großveranstaltung“ fällt, wird noch geklärt.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios sollen die Ländern Lockerungen eigenständig verantworten.

■ Spielplätze sollen unter Auflagen wieder öffnen – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen werden wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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