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Die WahrheitDie Weihnacht

Normalerweise ist donnerstags Gedichtetag auf der Wahrheit. An Heiligabend darf sich die Leserschaft an einem Poem über das Fest der Feste erfreuen.

Bild: Anna Zimmermann

Nicht ist die Weihnacht, wie die Menschen glauben,

Stillfromme Nacht, da uns ein Kindelein

Geboren ward im frohen Kerzenschein,

Derweil Schaf, Ochs und Esel grunzend schnauben.

Die Weihnacht ist wie eine Knoblauchzehe,

Die lange liegt und dann ins Essen springt

So wie ein Tiger: plötzlich. Und schon stinkt

Der schöne Eintopf wie der Schweiß der Rehe,

Die vor den Orcas fliehen und den Schlangen

In jenes Dickicht, da der Grizzlybär

„Wer jetzt kein Haus hat, der baut keines mehr“

Versonnen spricht zum Klang der Bambusstangen,

Die ihm die wilden Winde annoncieren,

Kling, klingeling. Frau Merkel würgt den Luchs.

Am rechten Bildrand koksen Floh und Fuchs.

So ist die Weihnacht: schwer zu illustrieren…!

Die Wahrheit auf taz.de

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ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.


Die Wahrheit

hat den einzigartigen täglichen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.


Die Wahrheit

hat drei Grundsätze:

Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.



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