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Dickhäuter schützen

Tierschützer wollen juristisch gegen das Elefanten-Rennen vorgehen. „Verstoß gegen Tierschutz“

Der Streit um das geplante Elefantenrennen auf der Galopprennbahn Hoppegarten geht weiter. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz hat gestern juristische Schritte gegen die Showveranstaltung angekündigt, die am kommenden Samstag steigen soll. Die Tierschützer aus dem baden-württembergischen Korntal-Münchingen sehen in dem Elefantenrennen einen klaren „Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und wahrscheinlich gegen das Artenschutzübereinkommen“.

Die Aktionsgemeinschaft rief die Bevölkerung zum Boykott der Veranstaltung auf und forderte, das Rennen mit Protesten zu stoppen. „Kriminelle Show-Master, die mit bedrohten Arten viel Geld verdienen wollen, haben in unserer Gesellschaft nichts verloren“, erklärte Günther Peter von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz.

Gegen das Elefantenrennen hatten sich außer verschiedenen Tierschutzorganisationen auch die Rocksängerin Nina Hagen, die Schauspielerin und Tierschützerin Brigit Bardot ausgesprochen. Die indische Sozialministerin Maneka Gandhi hatte bereits protestiert. DPA

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