: Deutschlehrer demonstrieren
Rund 80 Honorarlehrkräfte haben gestern Nachmittag vor dem Innenministerium für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Sie folgten einem Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die selbstständigen Lehrkräfte leiten Deutschkurse für Flüchtlinge. Sie sind für freie Träger tätig, die Geld vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erhalten. Das zuständige Innenministerium sei daher für die angespannte Situation verantwortlich. Derzeit beträgt das maximale Honorar für eine Unterrichtseinheit 23 Euro. Sozialabgaben müssen die Honorarkräfte selbst tragen. Im Krankheitsfall sind sie nicht abgesichert. Die LehrerInnen überreichten dem Ministerium einen offenen Brief an Thomas de Maizière. Sie fordern einen „tarifgebundenen Angestelltenstatus“ oder „60 Euro pro Unterrichtseinheit“. Ebenfalls sollen sich die Träger an den Sozialabgaben beteiligen. (pgr)
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