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■ Weltweit „Ende der Diktatur“ gefordertDemonstrationen gegen Birmas Militärregime

Rangun/Bangkok (dpa) – Gegner des Militärregimes in Rangun haben am Wochenende in vielen Städten der Welt an den 10. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der birmesischen Demokratiebewegung erinnert. In London, Bangkok und Rom forderten Demonstranten den „Sturz der Diktatur“ und die Freilassung politischer Häftlinge. Im August 1988 waren Hunderte, vermutlich Tausende von Studenten, Demokraten und Regimegegnern auf den Straßen Ranguns getötet worden.

In Birma selbst blieb es am Samstag ruhig. Die Opposition wagte offenbar keine Konfrontation mit den Sicherheitskräften. Die Straßen blieben leer, selbst die Märkte wurden kaum besucht. Militärs riegelten das Haus von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in Rangun mit Barrikaden ab, Diplomaten durften passieren. In einem Leitartikel des Staatsorgans New Light of Myanmar wurde Suu Kyi mit einem „Frosch“ verglichen, dessen Gequake niemand zur Kenntnis nehme.

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