: Datenbank Fiskus
Das Fachinformationszentrum in Karlsruhe hat die Förderdatenbank für erneuerbare Energien neu aufgelegt
Wer in eine Solaranlage investiert, statt mit Öl oder Gas zu heizen, bekommt dafür unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Zuschüsse oder günstige Kredite. So kann sich eine Photovoltaik- oder Solarwärmeanlage durchaus rechnen.
Für viele Hausbesitzer ist die Sonne bei steigenden Energiepreisen zudem nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine ökologische Alternative: Mit einer Kollektorfläche von etwa sechs Quadratmetern, so ein BINE-Beispiel, lasse sich der Bedarf an Warmwasser für einen Vier-Personen-Haushalt zu rund 60 Prozent decken. Und wer den Strom aus einer Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeist, bekommt bekanntermaßen seit letztem Jahr von seinem Energieversorger jede Kilowattstunde mit 99 Pfennig vergütet.
Allein: Die Zuschüsse und zinsbegünstigten Förderprogramme zur Nutzung erneuerbarer Energien oder für Maßnahmen zur Energieeinsparung von Bund, Ländern und Kommunen sind mittlerweile zum Teil so angewachsen, dass es Mühe macht, den Überblick zu behalten. Hinzu kommt, dass manche Programme nicht mit anderen vereinbar sind, das heißt, wer von einer Stelle Geld nimmt, wird von mancher anderen automatisch ausgeschlossen.
Wer von den zahlreichen Fördermöglichkeiten profitieren möchte, kann sich darüber in Karlsruhe umfassend informieren. BINE hat dazu eine Förderdatenbank namens Fiskus aktualisiert, neu aufgelegt und auf CD gebrannt. Sie beschreibt nach BINE-Angaben etwa 350 Förderprogramme, nennt Konditionen und die richtigen Ansprechpartner. Die CD läuft nach Angaben des Herausgebers auf allen PCs bzw. Windows-Rechnern.
BINE ist ein Informationsdienst des Fachinformationszentrums Karlsruhe GmbH und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. ALO
Förderdatenbank Fiskus, CD-ROM, 99 Mark zuzüglich Mehrwertsteuer, erhältlich beim Informationsdienst BINE, Mechenstraße 57, 53129 Bonn, www.bine.fiz-karlsruhe.de
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