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Das können die Alternativen

Es muss nicht immer Insta sein – für viele der großen Plattformen gibt es Ausweich­optionen, die die eigenen Daten schützen und ­Nutzer:innen nicht mit Werbung überschütten.Ein Blick auf die gängigsten Dienste

KurznachrichtendiensteMessengerFoto-NetzwerkVideo-Netzwerk

Das kann man dort machen:Inhalte veröffentlichen und sich mit anderen ­Menschen vernetzen

Alternative zu: X, Facebook

Warum dorthin? Weg von X – aber wohin? Wer nicht zur naheliegendsten Alter­native Bluesky wechseln will, kann einen Blick ins Fediverse werfen. In dem dezentralen Netzwerk, das auf Open-Source-Software basiert, lassen sich mehrere Dienste mit ähnlichen Funktionen finden. Die bekanntes­te Alternative ist dabei Mastodon. Zum Beispiel mit der gleichnamigen App oder der App Tusky lässt sich schnell starten und anderen Accounts folgen. Für die Anmeldung ist, wie bei den meisten Fediverse-Diensten, nur eine E-Mail-Adresse notwendig. ­Darüber hinaus muss man sich für eine Server-Instanz entscheiden – oder einen eigenen aufsetzen. Die Server sortieren sich bei Mastodon nach Weltregion beziehungsweise Sprachen (von der Türkei bis Japan) und nach Interessen (von Leute kennenlernen bis Tech-Talk). Unter­einander sind diese Server vernetzt, man ist also in der Kommunikation nicht auf den gewählten beschränkt. Wer vorher mal im Browser durchsurfen möchte, um zu schauen, wie es hier so zugeht, kann das unter mastodon.social/explore tun. Hier gibt es auch eine Suchfunktion, mit der sich Accounts finden lassen. Weitere Fediverse-Alternativen sind zum Beispiel Friendica (eher vergleichbar mit Facebook), Pleroma oder Diaspora.

Von Svenja Bergt

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