Corona im Altenheim: Schlamperei bei Pflegeheimkette

In einem Bremer Pflegeheim der Alloheim-Kette sollen Hygienestandards missachtet und Corona-Infektionen verspätet gemeldet worden sein.

Ein Desinfektionsspender, im Hintergrund alte Menschen im Rollstuhl.

In dem Bremer Pflegeheim sollen zu wenig Desinfektionsmittel zur Verfügung gestanden haben Foto: Jonas Güttler/dpa

BREMEN taz | Der Notarzt war schuld. Mit dieser Ausrede versucht ein Bremer Pflegeheim, in dem sich mehrere Bewohner*innen offenbar aufgrund von mangelhaften Hygienestandards und fehlenden Abstandsregelungen mit dem Coronavirus infiziert haben, die Verantwortung von sich zu schieben.

Am Montag musste der Betreiber Alloheim auf Anordnung der Behörde ein externes Qualitätsmanagement in dem Heim einsetzen, um weitere Schäden zu verhindern. Die Bremer Staatsanwaltschaft prüft nach Angaben eines Sprechers derzeit, ob sie Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und mittlerweile auch fahrlässiger Tötung aufnimmt.

Am Freitag hatte die Bremer Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) als Aufsicht führende Behörde schwere Vorwürfe gegen die Betreiber eines Wohnheims für Demenzkranke im Stadtteil Osterholz erhoben. Es habe zu wenig Desinfektionsmöglichkeiten gegeben, Händehygiene sei vernachlässigt und Schutzmaterial „nicht sachgerecht“ eingesetzt worden.

Bis Mittwochabend sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Haus Holter Fleet der Alloheim Senioren-Residenzen SE 19 von knapp 80 Bewohner*innen und ein Mitarbeiter positiv getestet worden, am Dienstag verstarb ein Mann. 34 waren negativ.

Der Notarzt soll schuld sein

Dabei wurden nach Darstellung der Behörden nicht nur Regelungen zum Infektionsschutz wissentlich missachtet. Auch sei der erste Verdachtsfall zu spät gemeldet worden, sagt die Sozialsenatorin Stahmann. Und offenbar auch nur, weil die erste Kranke ins Krankenhaus kam.

Laut Stahmann gab es den ersten Verdachtsfall in der Einrichtung spätestens am 1. Mai, einem Freitag. Alloheim habe dies aber erst am Montag gemeldet, als das positive Testergebnis einer Bewohnerin bereits da war.

An dieser Stelle bringt die Alloheim-Kette den Notarzt ins Spiel. Auf die Frage der taz, warum der Verdacht nicht gleich am 1. Mai gemeldet wurde, antwortet eine Sprecherin der Kette mit Geschäftssitz in Düsseldorf, dass die Bewohnerin an diesem Tag lediglich gestürzt und „notärztlich versorgt“ worden sei. „Der behandelnde Arzt veranlasste keinen Abstrich“, heißt es weiter in der schriftlichen Antwort. Und: „Einen Covid-19-Verdachtsfall zu diagnostizieren, fällt nicht in den Zuständigkeitsbereich der Pflegekräfte, sondern ist ausschließlich den behandelnden Ärzten vorbehalten.“

Schließlich sei der Test im Krankenhaus gemacht worden, „in das die Bewohnerin nach einem weiteren Vorfall verlegt wurde“. Wann dieses geschehen sei, sagt die Sprecherin auch auf mehrfache Nachfrage nicht. Zum Grund der Verlegung macht sie widersprüchliche Angaben.

Widersprüchliche Auskünfte

Am Montag schreibt sie der taz in einer Mail: „Wir haben bereits am 6. Mai in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass aufgrund typischer Infektionssymptome eine 79-jährige Bewohnerin nach ärztlicher Rücksprache in ein Krankenhaus verlegt wurde.“ Keine zwei Stunden später schreibt sie, die Frau sei wegen des „weiteren Vorfalls“ verlegt worden, „nicht wegen einer Symptomatik“.

Genauere Auskunft kann die Bremer Gesundheitsbehörde geben. Das Gesundheitsamt habe – wie auch die Heimaufsicht der Sozialsenatorin – die Dokumentation des Heims gesichtet, sagt dessen Sprecher Lukas Fuhrmann. Danach hatte die Frau am Abend des 1. Mai hohes Fieber, 39,4 Grad Celsius. Als nächste Messwerte seien 38,4 und 38,5 Grad Celsius dokumentiert.

„Fieber ist ein bekanntes Symptom für eine Corona-Infektion“, sagt Fuhrmann. Anfang April habe das Gesundheitsamt darauf extra bei einer Schulung hingewiesen. „Das hätte das Heim melden müssen, spätestens am nächsten Tag.“ Stattdessen sei ein Test erst in der Klinik gemacht worden, in die sie am Sonntag verlegt wurde, am Montag war das Testergebnis da.

Bei einem weiteren Heim der Alloheim-Kette, der „Senioren-Residenz“ in Bramsche, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen fahrlässiger Tötung in mindestens 25 Fällen

Dabei haben die Betreiber und Mitarbeiter*innen des Heims offenbar schon zuvor Hinweise auf ein Infektionsgeschehen gehabt. Aus den Akten gehe hervor, dass bereits im April Personen Symptome gezeigt hätten, sagt Behördensprecher Fuhrmann. Welche, konnte er nicht sagen.

Bei einem weiteren Heim der Alloheim-Kette, der „Senioren-Residenz“ in Bramsche, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen fahrlässiger Tötung in mindestens 25 Fällen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der taz sagte (taz berichtete). Zudem bestätigte er, dass es dort am Mittwoch vergangener Woche eine Durchsuchung des Heims gegeben habe. Nicht bei jedem Ausbruch von Corona in einem Pflegeheim ermittelt die Staatsanwaltschaft. Nur dann, wenn ein Anfangsverdacht vorliegt, dass die Ausbreitung hätte verhindert werden können.

Eine Schutzmaßnahme ist zum Beispiel, dass Mitarbeitende nicht in allen Bereichen eingesetzt werden und Bewohner*innen sich nicht in allen Teilen aufhalten dürfen. Beides sei im Bremer Alloheim nicht geschehen, sagt die Sozialsenatorin.

Pflege als Kapitalanlage

Alloheim verweist darauf, dass in dem Bremer Heim Demenzkranke betreut werden, was den Schutzauftrag erschwere: Die Bewohner*innen könnten „unsere Anweisungen, Hinweise oder wie auch immer gearteten Aufforderungen krankheitsbedingt weder verstehen noch größtenteils kognitiv erfassen“.

Alloheim ist nach eigenen Angaben mit 223 stationären Pflegeeinrichtungen, 77 Standorten mit betreutem Wohnen und 25 ambulanten Pflegediensten einer der drei größten privaten Anbieter von Altenpflege in Deutschland. Vor zwei Jahren wurde das Unternehmen an den schwedischen Private-Equity-Fonds Nordic Capital verkauft – der seinen Hauptsitz im Steuerparadies Jersey hat. In derartigen Heimen ist der Personalmangel häufig noch größer als üblich in der Altenpflege, weil es nur um Gewinnmaximierung geht.

Alloheim steht immer wieder in der Kritik, weil sich Angehörige oder Personal über extrem schlechte Lebens- und Arbeitsbedingungen beschweren. So hatte die Bremer Sozialsenatorin vor zwei Jahren einen Belegungsstopp für eine weitere Alloheim-Seniorenresidenz in Bremen verhängt. Das Heim an der Marcusallee war danach verkauft worden.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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