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Corona-Krise erfasst Weltkonzerne

Apple kappte wegen der Epidemie in China seine Geschäftsziele. Auch Autobauer sind betroffen

Die Sorgen vor den Folgen der Coronavirus-Epidemie erfassen auch immer stärker die Wirtschaftswelt. Der US-Technologieriese Apple geht nicht mehr davon aus, seine erst vor drei Wochen vorgelegten Umsatzziele für das laufende Quartal zu erreichen. Die Fabriken in der Volksrepublik hätten ihre Arbeit zwar wieder aufgenommen, könnten die Produktion aber nicht so schnell hochfahren wie geplant. Die Verfügbarkeit von iPhones werde daher weltweit „vorübergehend eingeschränkt“ sein. Auch einige Apple-Geschäfte sind noch geschlossen, andere Läden des Konzerns haben die Öffnungszeiten eingeschränkt.

Analysten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Smartphones in China – dem weltweit größten Handymarkt – im ersten Quartal um die Hälfte einbrechen dürfte.

China hat im Kampf gegen eine Ausbreitung des Virus rigorose Maßnahmen ergriffen. So mussten viele Firmen ihre Tore wegen der Epidemie vorerst schließen und konnten die Produktion nur langsam wieder aufnehmen. Autobauer wie FiatChrysler, Hyundai und General Motors stellen sich deshalb darauf ein, dass ihre Produktion davon beeinträchtigt sein könnte. Wegen der Epidemie wurden mehr als zwei Dutzend Messen und Branchenkonferenzen wie die Automesse in Peking und die weltgrößte Mobilfunkmesse MWC in Barcelona abgesagt, wodurch möglicherweise Geschäfte in Milliardenhöhe entfallen. (rtr)

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