: CDU schießt weiter gegen CDU
Die Führungskrise der Berliner CDU geht weiter. Nach der Forderung von CDU-Funktionären, Frank Steffel an der Spitze der Fraktion abzulösen, werden jetzt auch potenzielle Nachfolger für den erst vor einem halben Jahr gewählten Landesvorsitzenden Christoph Stölzl öffentlich gehandelt. Berichte, Stölzl denke an ein vorzeitiges Aufgeben, bezeichnete CDU-Sprecher Matthias Wambach am Dienstag jedoch als „Latrinenparolen“. Nach einem Bericht der Morgenpost glauben in der Partei nur noch wenige, dass sich Stölzl im Mai zur Wiederwahl stellt. Am ehesten werde es einem renommierten Bundespolitiker wie Wolfgang Schäuble zugetraut, die Union aus ihrem Meinungstief zu führen. Der Bundestagsabgeordnete Günter Nooke sprach sich für eine rasche Ablösung Steffels an der Fraktionsspitze aus. Mit Blick auf die schlechten Umfragewerte Steffels, der seit Sommer 2001 Berlins unbeliebtester Politiker ist, meinte Nooke: „Wenn ein Produkt nicht gekauft wird, selbst wenn es ganz toll ist, muss man es irgendwann aus dem Regal nehmen.“ DPA
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