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Bürgerkrieg in MyanmarMilitärjunta ruft Waffenruhe aus

Myanmars Militärregierung will mit der Waffenruhe die Erdbebenhilfe erleichtern. Zuvor hatten bewaffnete Gruppen, einseitige Waffenstillstände ausgerufen.

AP | Die Militärregierung von Myanmar hat eine Waffenruhe im Bürgerkrieg bis zum 22. April erklärt. Dadurch solle die Erdbebenhilfe erleichtert werden, erklärte das Oberkommando des Militärs am Mittwoch dem Staatsfernsehen zufolge. Zuvor hatten bereits bewaffnete Gruppen, die gegen die Militärjunta kämpfen, einseitige Waffenstillstände ausgerufen.

Im Staatsfernsehen hieß es, bewaffnete ethnische Gruppen und lokale Milizen müssten von Angriffen auf staatliche Sicherheitskräfte und Militärstützpunkte absehen. Sie dürften sich nicht organisieren, Kräfte sammeln oder ihr Territorium ausdehnen. Sollten sie sich nicht an diese Bedingungen halten, werde die Armee die notwendigen Maßnahmen ergreifen.

Nach dem Erdbeben am Freitag vergangener Woche sind nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders MRTV in Myanmar bisher 2.886 Tote und weitere 4.639 Verletzte gezählt worden. Doch lokale Berichte gehen von weitaus höheren Zahlen aus.

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