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Böse Folgen bei MKS

Besorgt wartet das Verbraucherministerium auf das Testergebnis der verdächtigen Tiere aus Vechta

BERLIN/LONDON dpa ■ Ein möglicher Ausbruch der Maul- und Klauenseuche MKS in Niedersachsen hätte nach Befürchtungen des Bundesministeriums für Verbraucherschutz wegen der hohen Viehdichte „schlimme wirtschaftliche Folgen“. Wenn sich der Seuchenverdacht im Landkreis Vechta bestätigen sollte, müssten dort Tierbestände getötet, Seuchensperrbezirke und Beobachtungsgebiete eingerichtet werden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Wenn die Seuche ein Gebiet mit besonders hohem Klauentierbestand wie in Vechta träfe, „wäre dies besonders schlimm“. Zusätzliche Schutzmaßnahmen seitens des Bundes wegen des Verdachtsfalls in Vechta seien noch nicht geplant. Das Ministerium erwarte die Testergebnisse der Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere, die morgen vorliegen sollen.

Der britische Landwirtschaftsminister Nick Brown hat gestern eingeräumt, dass die MKS drei Wochen nach ihrem Ausbruch eine „neue Dimension“ erreicht hat. Brown wies jedoch Kritik aus dem In- und Ausland an der Handhabung der Krise zurück. Nach seinen Angaben ist die Seuche „unter Kontrolle“. Am Montag wurden neun weitere Fälle bestätigt. Damit ist MKS landesweit an 173 Orten nachgewiesen.

Brown hatte die Krise gestern Morgen mit Premierminister Tony Blair erörtert. Auf dem Treffen soll auch der Einsatz der Armee bei der Verbrennung und dem Abtransport gekeulter Tiere besprochen worden sein.

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