: Birma öffnet die Unis
Studis dürfen nach Jahren wieder zum Unterricht, wenn sie sich verpflichten, nicht zu demonstrieren
BERLIN taz ■ Im diktatorisch regierten Birma sind gestern die Universitäten zum ersten Mal seit Dezember 1996 wieder voll für den Unterricht geöffnet worden. Das meldete gestern die britische BBC. Die Hochschulen waren geschlossen worden, nachdem Studenten gegen die Militärjunta protestiert hatten.
In Birma waren viele Universitäten seit den von Studenten geführten Massenprotesten von 1988 überhaupt nur drei Jahre geöffnet. Eine ganze Generation erhielt kaum formale Bildung.
Viele Studenten sympathisieren mit der Führerin der birmesischen Demokratiebewegung und Friedensnobelpreisträgerin, Aung San Suu Kyi. Jetzt können zunächst 60.000 Studenten wieder den Unterricht aufnehmen. Sie und ihre Eltern müssen sich aber zuvor schriftlich verpflichten, nicht politisch aktiv zu werden. Studentenorganisationen bleiben verboten. Einige Studenten müssen auch die Hochschule wechseln. HAN
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