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Bier für Waschbärbauch

Blinder Petzpassagier überlebt durch Hopfen und Malz

PRAG dpa/taz ■ Endlich wissen wir, woher das prächtige Gegenwort zum Waschbrettbauch herkommt: Einen Waschbärbauch hat sich nämlich ein kleiner Vertreter der gleichnamigen Spezies auf einer langen Reise angetrunken. Mit Hilfe mehrerer Dosen Bier hat der Waschbär als blinder Passagier in einem Container die Fahrt von Kanada über Hamburg nach Tschechien überlebt. Der Minipetz sei beim Öffnen der Fracht in der böhmischen Stadt Pardubice zum Vorschein gekommen, berichteten Tageszeitungen in Prag. Er habe die wochenlange Seefahrt nur überlebt, weil sich in dem Container zahlreiche Paletten mit Bierdosen und Hundefutter befunden hätten. Das Biertier habe die Dosen mit seinen scharfen Zähnen mühelos aufgerissen, sagte ein Behördensprecher. Der blind betrunkene, aber ansonsten putzmuntere Reisende war erst nach fast zweistündiger Jagd eingefangen worden. Er soll nun in einen tschechischen Tierpark eingewiesen werden.