Carola Rackete vs. Matteo Salvini Sie lässt sich nicht länger schmähen Er nannte sie Großmaul und Schleuser-Komplizin. Jetzt hat die Sea-Watch-Kapitänin Klage gegen den italienischen Innenminister eingereicht. Von Michael Braun 12.7.2019
Kommentar Spenden für Seenotrettung Rackete hat es uns leichtgemacht Kommentar von Eleonore Grahovac EU-Staatschefs sehen dem Sterben im Mittelmeer zu, Bürger fühlen sich handlungsunfähig. In diesem Vakuum wurde Carola Rackete zur Heldin. 6.7.2019
Kapitänin Carola Rackete Rackete frei, Salvini in Wut Eine Untersuchungsrichterin hat die Seenotretterin in allen Anklagepunkten freigesprochen. Für Matteo Salvini ist das eine schwere Schlappe. Von Michael Braun 3.7.2019
„Keine Aufnahmepflicht der Küstenstaaten“ Seerechts-Professorin Nele Matz-Lück erläutert die völkerrechtlichen Bedingungen für die Rettung von Menschen auf hoher See Von Christian Rath Ausgabe vom 3.7.2019, Seite 4-5, nahaufnahme Download (PDF)
Kapitänin Carola Rackete Mit klarem Kompass Sie rettete Menschen aus Seenot und nahm dafür das Gefängnis in Kauf. Jetzt ist Carola Rackete wieder auf freiem Fuß. Wer ist diese Frau? Von Anett Selle 3.7.2019
Harter Kurs von Matteo Salvini „Deutsche Verbrecherin“ ausweisen Trotz massiver Kritik aus Europa: Für Italiens rechten Innenminister Salvini zahlt sich die Härte gegen Seenotretter*innen politisch aus. Von Michael Braun 1.7.2019
Gastkommentar „Sea-Watch 3“ Eine selbstgerechte Diskussion Kommentar von Petra Reski In Deutschland wird Kapitänin Carola Rackete wie eine Superheldin gefeiert. Doch die Diskussion ist ziemlich selbstgerecht. 1.7.2019
Lasciala libera! Lasst sie frei! Der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete droht in Italien eine langjährige Haftstrafe. Ihr Verbrechen: Sie hat Menschen in Seenot gerettet und an Land gebracht3 Von Ralf Pauli Ausgabe vom 1.7.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar EU-Flüchtlingspolitik Völlige moralische Verkommenheit Kommentar von Daniél Kretschmar Es ist Aufgabe der EU, die Flüchtlingskrise humanitär zu lösen. Viel mehr als unterlassene Hilfeleistung ist bisher allerdings nicht passiert. 1.7.2019
Pro Asyl-Mitbegründer über „Sea-Watch“ „Ein Schiff wird zum Gefängnis“ Nicht die Seenotrettung ist ein Verbrechen, sondern das Sterbenlassen, sagt Günter Burkhardt von Pro Asyl. Er fordert mehr Druck auf Italien. Interview von Jana Lapper 30.6.2019
„Sea-Watch“-Kapitänin festgenommen Lebensretterin unter Hausarrest Carola Rackete hat 53 Menschen aus Seenot gerettet. Nach dem Anlegen in Lampedusa wurde die Kapitänin der „Sea-Watch 3“ festgenommen. Von Belinda Grasnick und Kevin Čulina 30.6.2019
Ermittlungen gegen Kapitänin der „Sea-Watch 3“ Ausgabe vom 29.6.2019, Seite 7, politik Download (PDF)
Kommentar Italien und die „Sea-Watch“ Zu Gesetzesbrechern gemacht Kommentar von Michael Braun Italiens Innenminister Salvini macht für die EU im Mittelmeer die „Drecksarbeit“. Wie Viktor Orban hält er dem Kontinent die Migranten vom Leib. 27.6.2019
„Sea Watch 3“ vor Lampedusa Angesteuert, aber nicht im Hafen Der Seenotretter der deutschen NGO „Sea Watch“ liegt weiter im Meer vor Lampedusa. Italiens Innenminister Salvini wettert gegen die Kapitänin. Von Michael Braun 27.6.2019
Kapitänin über „Sea Watch“-Situation „Wir werden trotz Verbot anlegen“ Die Seenotrettungs-NGO „Sea Watch“ ist mit ihrem Eilantrag gescheitert. Laut Kapitänin Carola Rackete ist die Lage auf dem Schiff so kritisch, dass sie Italien trotzdem ansteuert. Interview von Sophie Schmalz 26.6.2019
die nachricht Die „Seawatch 3“ ist frei und darf wieder Geflüchtete retten Mitte Mai war das Schiff einer deutschen Hilfsorganisation von der italienischen Justiz festgesetzt worden – ganz im Sinne von Innenminister Matteo Salvini. Der ärgert sich jetzt Von Christian Jakob Ausgabe vom 3.6.2019, Seite 2, der tag Download (PDF)
Gerettete von „Sea-Watch 3“ an Land Humanitärer Notstand auf See Die 65 aus Seenot Geretteten sind nun in Italien auf Lampedusa. Das Rettungsschiff wurde beschlagnahmt, Innenminister Salvini tobt. Von Dinah Riese und Christian Jakob 20.5.2019
Seenotrettung im Mittelmeer Rom will NGO-Schiff beschlagnahmen Wegen „Beihilfe zur illegalen Einwanderung“ will das italienische Innenministerium einer NGO das Schiff entziehen. Davor darf es jedoch anlegen. 10.5.2019
Dafür drohen ihr20 Jahre Haft Kathrin Schmidt hat Geflüchtete aus dem Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht. Die italienische Staatsanwaltschaft geht mit aller Härte gegen Helfer*innen wie sie vor und will sie sogar ins Gefängnis bringen12–13 Ausgabe vom 9.5.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)